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Wilfried Wiegand: German art historian and journalist (1937-) | Biography, Facts, Information, Career, Wiki, Life
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Wilfried Wiegand
German art historian and journalist

Wilfried Wiegand

Wilfried Wiegand
The basics

Quick Facts

Intro German art historian and journalist
Is Historian Art historian Journalist Educator
From Germany
Field Arts Academia Journalism Social science
Gender male
Birth 24 January 1937, Lichterfelde, Steglitz-Zehlendorf, Berlin, Germany
Age 86 years
Star sign Aquarius
The details (from wikipedia)

Biography

Wilfried Wiegand (* 24. Januar 1937 in Berlin) ist ein deutscher Journalist und Kunsthistoriker mit den Forschungsschwerpunkten Kunstgeschichte der Fotografie und Theorie und Praxis der Kunstkritik. Er verfasste unter anderem Publikationen über Pablo Picasso und Andy Warhol sowie zur Geschichte von Film und Fotografie.

Leben und Wirken

Journalist und Kunsthistoriker

Lewis Carroll: Alexandra „Xie“ Kitchin als Teehändlerin, 1873, Fotografie, aus der Sammlung Wilfried und Uta Wiegand

Wilfried Wiegand studierte Kunstgeschichte in Berlin bei Hans Kauffmann, in München bei Hans Sedlmayr und in Hamburg bei Wolfgang Schöne. 1971 promovierte er in Hamburg.

In den Jahren 1966 bis 1968 war Wiegand Redakteur der Tageszeitung Die Welt, anschließend bis 1969 Redakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und bis 2002 Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), für die er von 1981 bis 1985 und von 1997 bis 2001 als Kulturkorrespondent in Paris tätig war. In den Jahren 1986 bis 1996 war Wiegand Feuilletonchef der FAZ. 1996 war er Ehrengast der Villa Massimo in Rom.

Seit 2003 war Wiegand Lehrbeauftragter am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden und wurde am 16. Juli 2008 zum Honorarprofessor für Kunstgeschichte der Moderne an dieser Universität ernannt. Wilfried Wiegand lebt in Berlin.

Die Fotosammlung Uta und Wilfried Wiegand

Das Frankfurter Kunstmuseum Städel erwarb 2011 eine Sammlung mit Fotografien, die Wiegand zusammen mit seiner Frau, der Modedesignerin Uta Wiegand, seit 1975 zusammengetragen hat. Die Kollektion umfasst etwa 200 originale Fotografien aus dem frühen 19. Jahrhundert bis hin zur Klassischen Moderne der 1930er Jahre und enthält unter anderem Arbeiten von Eugène Atget, Brassaï, Julia Margaret Cameron, Lewis Carroll, Gertrude Käsebier, Dora Maar, Eadweard Muybridge, Man Ray, August Sander, Edward Steichen und Alfred Stieglitz. Sie zeichnet die Entwicklung des Mediums Fotografie über die ersten hundert Jahre nach. Fotografien der Sammlung Wiegand werden zusammen mit Gemälden und Skulpturen im Rahmen der Neupräsentation Kunst der Moderne 1800–1945 im Städel Museum seit dem 17. November 2011 gezeigt. Auch im Januar 2017 zeigte das Museum Fotografien aus der Sammlung der Eheleute gleichberechtigt neben Gemälden.

Ehrungen

  • 2005 Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie

Publikationen (Auswahl)

  • Ruisdael-Studien: Versuch einer Ikonologie der Landschaftsmalerei. Hamburg 1971 (Dissertation)
  • Die revolutionäre Ästhetik Andy Warhols (zusammen mit Rainer Crone). Melzer, Darmstadt 1972
  • Pablo Picasso mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1973. 21. Auflage 2008, ISBN 978-3-499-50205-7
  • Frühzeit der Photographie: 1826–1890. Societäts-Verlag, Frankfurt 1980, ISBN 3-7973-0339-4
  • Die Wahrheit der Photographie. Klassische Bekenntnisse zu einer neuen Kunst. Hrsg. von Wilfried Wiegand. S. Fischer, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-10-091504-6

Weblinks und Quellen

The contents of this page are sourced from Wikipedia article. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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