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Wilfried Koch

Wilfried Koch

German sculptor, art historian and painter
Wilfried Koch
The basics

Quick Facts

Intro German sculptor, art historian and painter
Is Artist Sculptor Historian Art historian Painter
From Germany
Type Arts Academia Social science
Gender male
Birth 1929, Duisburg, Germany
Age 92 years
Instruments:
Recorder
The details (from wikipedia)

Biography

Wilfried Koch (* 24. Januar 1929 in Duisburg) ist ein deutscher Künstler, Kunsthistoriker und Schriftsteller. Er lebt seit 1971 mit seiner Frau Hilde in Rietberg-Varensell im Kreis Gütersloh.

Schaffen

Als Kunsthistoriker wurde Wilfried Koch einem breiten internationalen Publikum durch seine Kleine Stilkunde der Baukunst (1967) und die große Baustilkunde – Europäische Baukunst von der Antike bis zur Gegenwart (1982) bekannt. Das Standardwerk für Architekten („Der Koch“) gilt auch für Laien als verständlich. Es enthält 2800 Architektur-Federzeichnungen des Autors. Die beiden Bücher wurden bisher insgesamt mehr als 80-mal in deutscher Sprache aufgelegt und in mehr als 20 Sprachen übersetzt, darunter ins Russische, Chinesische und Japanische. Die Gesamtauflage übersteigt eine Million.

Wilfried Koch hat über 1000 Porträts gemalt und gezeichnet und sich seit 1982 intensiv der Bildhauerei gewidmet. Er schuf zahlreiche Bronzestatuen nach dem Wachsausschmelzverfahren. In seinen überlebensgroßen Skulpturen gestaltete er Menschen in ihren emotionalen Grenzsituationen und behandelte vor allem Themen aus der Musik, der Mythologie und der christlichen Ikonografie. Zu seinen charakteristischen Ausdrucksmitteln gehören offene Schalen, aus denen er Rumpf, Arme, und Beine formt. An den Leib setzt er so markante und ausdrucksstarke Träger von Mimik und Gestik: Gesicht, Hände und Füße. Die markanten „Koch-Hände“ sind zu einem Stilbegriff seiner Arbeiten geworden. Die bekanntesten Skulpturen sind: Frieden: Der Sturz der Apokalyptischen Reiter, Schauspieler, Esther, Erdmann, Klagender, Zeitbalance, Seher, Franziskus, Prophet, dreifach gekrönter Kruzifixus, Varus, Narr, Adam-Lilith-Eva.

Als professioneller konzertanter Blockflötist und als Pionier der Wiedererweckung dieses Instruments hat er sich schon seit den frühen Fünfzigerjahren durch Rundfunkaufnahmen und Konzerte im In- und Ausland einen Namen gemacht.

1997 wurde Koch zum Dr.-Ing. E. h. der TU Kaiserslautern ernannt. 2002 wurde er in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste berufen.

Wilfried Koch begründete zusammen mit seiner Frau Hilde die „Stiftung Dr. Wilfried und Hilde Koch“. Sie enthält den künstlerischen und wissenschaftlichen Nachlass. 2007 übergab das Ehepaar den gesamten Fundus der Rietberger Sparkassen-Stiftung als Zustiftung. Die Stadt Rietberg kaufte den Klostergarten des ehemaligen Franziskanerklosters. Mit elf Bronzeskulpturen wurde er zum „Skulpturenpark Wilfried Koch“.

In der Nähe erstand die Stadt das Gebäude für das Museum Wilfried Koch. Darin werden mehr als 100 Gemälde, über 700 Zeichnungen sowie der wissenschaftliche und literarische Nachlass in jährlich sechs Wechselausstellungen gezeigt. Acht Bronzeskulpturen stehen in den Museumsgärten.

Weitere Stiftungen von Skulpturen befinden sich unter anderem an der Technischen Universität Kaiserslautern, der Orthodoxen Akademie Kreta sowie dem Kazantzakis-Museum Kreta.

Quellen

  1. Menschenbilder von Dr. Wilfried Koch. Thematik, Gestaltung, Stilmittel. Erklärungs-Text der Wilfried-Koch-Stiftung, abgerufen im Januar 2020.
  2. Führer durch Skulpturenpark und Museum in Rietberg.
  3. Rietberg: Lebenswerk von Wilfried Koch bleibt für immer in der Emsstadt (Archivversion). 20. April 2007, archiviert vom Original am 2. Mai 2007; abgerufen am 18. Januar 2015. 

Werke

  • Kleine Stilkunde der Baukunst, 1967
  • Baustilkunde – Europäische Baukunst von der Antike bis zur Gegenwart, 29., durchgesehene Auflage 2009, ISBN 978-3577102315
  • Das Märchen vom guten Menschen, 1965, 3. Auflage 2010, ISBN 978-3-924088-12-5

Literatur

  • Wolfgang Morisse: Vater der »Baustilkunde«, in: Westfalenspiegel, Ausgabe 3/2011, S. 56–57.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 12 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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References
http://www.wilfried-koch-stiftung.de/text_thematik.htm
https://web.archive.org/web/20070502202326/http://www.die-glocke.de/gl/cgi/news/shownews.php?id=2427
https://tools.wmflabs.org/giftbot/deref.fcgi?url=http://www.die-glocke.de/gl/cgi/news/shownews.php?id%3D2427
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Wilfried_Koch?uselang=de
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=122423380
https://www.lexikon-westfaelischer-autorinnen-und-autoren.de/autoren/koch-wilfried
http://www.wilfried-koch-stiftung.de/
https://d-nb.info/gnd/122423380
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=122423380
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=122423380
https://viaf.org/viaf/69809954/
https://tools.wmflabs.org/persondata/p/Wilfried_Koch
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