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Werner Seifert
German politician

Werner Seifert

Werner Seifert
The basics

Quick Facts

Intro German politician
Was Politician
From Germany Germany
Field Politics
Gender male
Birth 18 May 1920, Plauen, Vogtlandkreis, Saxony, Germany
Death 29 September 2000 (aged 80 years)
Politics Democratic Farmers' Party of Germany
Werner Seifert
The details (from wikipedia)

Biography

Werner Seifert (* 18. Mai 1920 in Plauen; † 29. September 2000) war ein deutscher Politiker (DBD). Er war Mitglied des Staatsrates der DDR.

Leben

Seifert (2. von rechts) besucht die MTS Neukirchen (April 1962).

Seifert, Sohn einer Arbeiterfamilie, absolvierte zwischen 1934 und 1937 eine Gärtnerlehre. Von 1937 bis 1954 war er als Gärtnergehilfe und als selbstständiger Gärtner tätig. Im Zweiten Weltkrieg leistete er Kriegsdienst.

1948 trat er der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands (DBD) bei und war ab 1954 hauptamtlicher DBD-Funktionär. Zeitweise war er stellvertretender Vorsitzender des Kreisvorstandes Zwickau und Abteilungsleiter im DBD-Bezirksvorstand Karl-Marx-Stadt. Von 1949 bis 1954 war er Abgeordneter des Kreistages Zwickau, von 1954 bis 1971 Abgeordneter des Bezirkstages Karl-Marx-Stadt sowie zeitweise stellvertretender Vorsitzender der Kommission Landwirtschaft beim Bezirkstag. 1959/1960 studierte er am Institut zur Ausbildung von Funktionären für die sozialistische Landwirtschaft in Schwerin und schloss sein Studium als staatlich geprüfter Landwirt ab.

Ab 1959 fungierte er als Sekretär, ab 1962 als stellvertretender Vorsitzender und von 1965 bis 1987 als Vorsitzender des DBD-Bezirksvorstandes Karl-Marx-Stadt. Von 1968 bis 1987 gehörte er zudem als Mitglied dem DBD-Parteivorstand und von 1980 bis 1987 auch dem Präsidium des Parteivorstandes an.

Von 1971 bis 1986 war er Abgeordneter der Volkskammer. Von 1971 bis 1976 war er dort Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, von 1976 bis 1981 stellvertretender Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses und von 1981 bis 1986 Stellvertreter des Vorsitzenden des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten. Von 1979 bis 1986 gehörte Seifert zudem als Mitglied dem Staatsrat der DDR an.

Im Laufe der beiden Jahre 1986 und 1987 trat Seifert aus gesundheitlichen Gründen von allen seinen Funktionen zurück.

Auszeichnungen

  • Vaterländischer Verdienstorden in Bronze, in Silber (1970) und in Gold (1980)

Literatur

  • Günther Buch: Namen und Daten wichtiger Personen der DDR. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Dietz, Berlin (West)/Bonn 1979, ISBN 3-8012-0034-5, S. 294.
  • Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 2: Maaßen – Zylla. Nachtrag zu Band 1. K. G. Saur, München u. a. 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 850.
  • Helmut Müller-Enbergs: Seifert, Werner. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
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