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Walter Kratz

Walter Kratz

Austrian architect
Walter Kratz
The basics

Quick Facts

Intro Austrian architect
Was Architect
From Austria
Type Engineering
Gender male
Birth 25 February 1899, Vienna, Austria
Death 21 September 1957 (aged 58 years)
Star sign Pisces
Walter Kratz
The details (from wikipedia)

Biography

Walter Kratz (* 25. Februar 1899 in Wien; † 21. September 1957 in Bonn) war ein österreichischer Architekt, der in Deutschland lebte und wirkte.

Leben

Walter Kratz, Sohn eines Verlegers, wuchs in Berlin auf. 1916 begann er seine Architektenausbildung im Atelier seines Onkels Hermann Muthesius. Von 1917 bis Kriegsende nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Später arbeitete er im Büro des Architekten Georg Steinmetz.

Von 1923 bis 1927 war er bei seinem Vetter Theo Effenberger in Breslau tätig und im Anschluss als Mitarbeiter von Ernst May im Frankfurter Hochbau- und Siedlungsamt, wo er Eugen Blanck kennenlernte. Kratz begleitete May von 1930 bis 1932 als Angehöriger der sogenannten „Brigade May“ in die Sowjetunion.

Danach war er als freier Architekt in Berlin tätig. 1933/1934 gewann er beim DAF-Wettbewerb „Haus der Arbeit“. Als Leiter der Lehrabteilung für Wohnungs- und Siedlungsbau, Planung von HJ-Heimen, Schulen, Wohnhäusern und Städtebauprojekten arbeitete er dann bis Juni 1941 für Julius Schulte-Frohlinde. Ab 1937 arbeitete er mit der Schriftstellerin Lotte Tiedemann zusammen.

1941 ging er nach München, wo er im Auftrag von Hermann Giesler bis 1945 Wohnsiedlungen plante sowie mit Fritz Norkauer und Herbert Landauer mehrere Hochbunker plante. Wegen des Zweiten Weltkriegs wurde das Baubüro von 1943 bis August 1944 nach und nach in die Ordensburg Sonthofen verlegt.

Nach Kriegsende ging er Anfang 1946 in das hessische Lauterbach, wo er im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums eine Schulstadt plante. Von 1947 bis 1954 war er gemeinsam mit Alfons Leitl Mitherausgeber der Fachzeitschrift baukunst und werkform. In dieser Zeit nahm er wieder Kontakt zu seinem ehemaligen Kollegen Blanck auf. Dieser holte Kratz im Zuge der Hauptstadtplanungen im Juni 1949 in ein gemeinsames Büro in Bonn-Oberkassel. 1954 schied Blanck wegen seiner Planung des Polizeipräsidiums Köln aus dem Büro aus.

Publikationen

  • mit Alfons Leitl: Das Buch vom eigenen Haus. Mit Skizzen, Plänen und ausgeführten Bauten des Architekten Walter Kratz. Ullstein, Berlin 1937.
  • mit Julius Schulte-Frohlinde: Der Osten. Die landschaftlichen Grundlagen des deutschen Bauschaffens. München 1940.
  • mit Lotte Tiedemann: Das kleine Haus. Gustav Mandt, Lauterbach (Hessen) 1949.
  • mit Lotte Tiedemann: Wie baue ich mein Haus? Gustav Mandt, Lauterbach (Hessen) 1949.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 02 Aug 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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http://www.kie4191.de/html/architekten_zettelkasten.html
http://kuenstlerdatenbank.ifa.de/datenblatt.php3?TOPIC=biografie&NAME=Kratz&GRUPPE=&GESCHLECHT=&ZEITRAUM_VON=&ZEITRAUM_BIS=&ORT=&ACTION=kuenstler&SUB_ACTION=1%7C8&ID=921&RANGE=&GID=
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Walter_Kratz?uselang=de
https://d-nb.info/gnd/1125976322
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=1125976322
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1125976322
https://viaf.org/viaf/12786912/
https://persondata.toolforge.org/p/Walter_Kratz
https://d-nb.info/gnd/10615995X
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=10615995X
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