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Torsten Truscheit

Torsten Truscheit

German cinematographer, film editor and screenwriter
Torsten Truscheit
The basics

Quick Facts

Intro German cinematographer, film editor and screenwriter
Is Cinematographer Film editor Screenwriter
From Germany
Type Film, TV, Stage & Radio
Gender male
Birth 1 January 1966, Kreuztal, Siegen-Wittgenstein, Arnsberg Government Region, North Rhine-Westphalia
Age 56 years
The details (from wikipedia)

Biography

Torsten Truscheit (* 1966 in Kreuztal, Kreis Siegen-Wittgenstein) ist ein deutscher Drehbuchautor, Regisseur, Filmdramaturg, Kameramann und Filmeditor. Hauptsächlich arbeitet er im Bereich Dokumentarfilm.

Leben

Nach einer ersten Ausbildung zum Vermessungstechniker studierte Truscheit Medienplanung, -entwicklung und -beratung an der Universität-Gesamthochschule Siegen mit Abschluss 1996. Anschließend arbeitete er als freier Editor und Kameramann. Von 1997 bis 2000 absolvierte er ein Aufbaustudium im Fach Regie/Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, inklusive Teilnahme am Austauschprogramm mit der Filmhochschule EICTV in Kuba. Sein Abschlussfilm Rabelados entstand zusammen mit der 1971 in Kap Verde – dem Land der Filmhandlung – geborenen Lehrerin, Architektin, Szenenbildnerin und Regisseurin Ana Rocha Fernandes, die mit ihm studierte und mit der er seit 1998 auch bei anderen Projekten kooperiert.

Seitdem realisiert Truscheit in verschiedener Funktion Dokumentarfilme und -reihen sowie Reportagen für den SWR (zum Beispiel für Fahr mal hin), NDR, RBB und das ZDF. Außerdem ist er Mitarbeiter im Bereich Regie bei der Merz Akademie. Truscheit ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm. Er lebt und arbeitet heute – ebenso wie Ana Fernandes – freischaffend in Stuttgart.

Filmografie (Auswahl)

Zu Truscheits Arbeiten als Regisseur zählen bisher:

  • 1999: Der neunte Frühling (TV-Dokumentation über die Geschichte des thüringischen Ortes Artern und seines Ringervereins nach der Wende)
  • 2000: Rabelados – Die gewaltlosen Rebellen der kapverdischen Inseln (16-mm-Dokumentarfilm, über eine religiöse Minderheit, die sich den Vorgaben der katholischen Kirche sowie staatlichem Zentralismus seit den 1940er Jahren, als der Katholizismus unter dem portugiesischen Diktator Salazar quasi Staatsreligion war und unterdrückende Kolonialpolitik betrieben wurde, verweigerte und deswegen diskriminiert bzw. brutal verfolgt wurde)
  • 2002: Junge Herzen – Auf großer Fahrt ins Leben (zwölfteilige TV-Dokuserie, über Jugendliche während einer erlebnispädagogischen Weltreise auf dem Segelschiff Thor Heyerdahl im Rahmen eines Projekts der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog)
  • 2009: Das Rauschen des Meeres (Kurzspielfilm, über einen afrikanischen Flüchtling und einen Gefängniswärter in einem deutschen Abschiebegefängnis)
  • 2012: Die schwarzen Lords (abendfüllender Kinofilm, über die wahre Geschichte des ersten afrikanischen Golfteams; in Vorbereitung)

Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl)

  • 1998: Sonderpreis der Ostthüringer Zeitung Gera bei den 15. Video/Film-Tagen in Gera für Der neunte Frühling
  • 2000: Nominierung zum Adolf-Grimme-Preis für Der neunte Frühling
  • 2001: Critics Week Award – Special Mention beim Internationalen Filmfestival von Locarno für Das Rauschen des Meeres, zusammen mit Ana Rocha Fernandes
  • 2010: Baden-Württembergischer Filmpreis in der Kategorie Kurzspielfilm für Das Rauschen des Meeres, zusammen mit Ana Rocha Fernandes.
  • 2011: Best Women's Short Film Award – Runner-Up (Zweiter Platz) beim Cleveland International Film Festival für Das Rauschen des Meeres (englisch: The Roar of the Sea), zusammen mit Ana Rocha Fernandes
  • 2011: Faial Filmes Fest (Azores Film Fest): Bester Kurzfilm für Das Rauschen des Meeres (portugiesisch: O ruído do mar), zusammen mit Ana Rocha Fernandes
  • 2011: Preis der Jury beim Cabo Verde International Film Festival für Das Rauschen des Meeres (portugiesisch: O ruído do mar), zusammen mit Ana Rocha Fernandes
  • 2011: Im Dezember erreichte Das Rauschen des Meeres unter insgesamt 107 Bewerbungen in der Sparte Live Action Shorts (nicht animierte Kurzfilme) – die engere Auswahl für die Nominierungen zur Oscarverleihung 2012 als Bester Kurzfilm. Die Entscheidung über die Nominierungen wird am 24. Januar 2012 bekannt gegeben.

Literatur

  • Torsten Truscheit: Wie dokumentarisch ist die Doku-Soap? Ein Praxisbericht. In: David Oels, Stephan Porombka, Erhard Schütz (Hrsg.): Non Fiction. Arsenal der anderen Gattungen. H. 2. Weidler Verlag, Berlin 2006, ISSN 1862-9563, S. 198–204.
  • Torsten Truscheit: Die Mutanten des Dokumentarfilms. In: Kay Hoffmann, Peter Zimmermann (Hrsg.): Dokumentarfilm im Umbruch: Kino - Fernsehen - Neue Medien. (= Close up. 19). UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2006, ISBN 3-89669-681-5, S. 271–273.
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