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Stefan Schmitt-Rink
German physicist

Stefan Schmitt-Rink

Stefan Schmitt-Rink
The basics

Quick Facts

Intro German physicist
Was Scientist Physicist Professor Educator
From Germany
Field Academia Science
Gender male
Birth 1957
Death 5 May 1992 (aged 35 years)
The details (from wikipedia)

Biography

Stefan Schmitt-Rink (* 1957 in Wiesbaden; † 5. Mai 1992 in Marburg) war ein deutscher Physiker. Er lieferte bedeutende Beiträge zu mehreren Bereichen der theoretischen Festkörperphysik.

Werdegang

Schmitt-Rink studierte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main und schloss das Studium mit einer Diplomarbeit in der Arbeitsgruppe von Hartmut Haug ab. In Haugs Gruppe fertigte er anschließend auch seine Doktorarbeit an, und zwar zum Thema Vielteilcheneffekte in den optischen Spektren von direkten Halbleitern.

Nach einem Gastaufenthalt am Grenobler Forschungszentrum Institut Laue-Langevin im Jahr 1983 war er ab 1985 bei Bell Labs in Murray Hill im US-Bundesstaat New Jersey tätig, zunächst als Postdoktorand, dann als festangestellter Wissenschaftler.

Im Sommer 1991 wurde er Professor an der Philipps-Universität Marburg, wo er die Nachfolge von Otfried Madelung antrat.

Am 5. Mai 1992 verstarb Stefan Schmitt-Rink 35-jährig in Marburg.

Leistungen

In seiner kurzen Karriere veröffentlichte Schmitt-Rink über 100 wissenschaftliche Fachpublikationen, darunter viele gemeinsam mit Experimentalphysikern.

Schmitt-Rinks Arbeiten betreffen die nichtlinearen optischen Eigenschaften von Halbleitern sowie die Theorie der Hochtemperatur-Supraleiter. Mit seinem älteren Fachkollegen Philippe Nozières veröffentlichte er 1985 einen Ansatz zur Beschreibung von Supraleitern, der heute als Nozières–Schmitt-Rink-Formalismus bekannt ist.

Die von seinem Marburger Kollegen Ernst O. Göbel und seinem ehemaligen Lehrer Hartmut Haug in ihrem Nachruf auf Schmitt-Rink geäußerte Ansicht, dessen „Vorstellungen und Ideen werden viele Gebiete der modernen Festkörperphysik noch über Jahre prägen“, hat sich in den Jahren nach Schmitt-Rinks Tod bestätigt. Viele seiner Publikationen sind noch heute wichtige Referenzen in den entsprechenden Fachgebieten. So sind zwei von Schmitt-Rinks Artikeln zur Supraleitung, darunter der gemeinsam mit Nozières verfasste aus dem Jahr 1985, bisher mehr als 1000-mal zitiert worden, und mehrere Artikel zur Theorie der nichtlinearen optischen Effekte in Halbleitern weisen jeweils zwischen 500 und über 800 Zitierungen auf. Schmitt-Rink hat einen h-Index von 57.

Ausgewählte Publikationen

  • S. Schmitt-Rink: Vielteilcheneffekte in den optischen Spektren von direkten Halbleitern. Dissertation, Frankfurt am Main 1982 (143 S.). 
  • P. Nozières, S. Schmitt-Rink: Bose condensation in an attractive fermion gas - from weak to strong coupling superconductivity. In: Journal of Low-Temperature Physics. Vol. 59, Nr. 3–4, 1985, S. 195–211, doi:10.1007/BF00683774. 
  • S. Schmitt-Rink, D. A. B. Miller, D. S. Chemla: Theory of the linear and nonlinear optical-properties of semiconductor microcrystallites. In: Physical Review B. Vol. 35, Nr. 15, 1987, S. 8113–8125, doi:10.1103/PhysRevB.35.8113. 
  • C. M. Varma, P. B. Littlewood, S. Schmitt-Rink, E. Abrahams, A. E. Ruckenstein: Phenomenology of the normal state of Cu-O high-temperature superconductors. In: Physical Review Letters. Vol. 63, Nr. 18, 1989, S. 1996–1999, doi:10.1103/PhysRevLett.63.1996. 
  • S. Schmitt-Rink, D. S. Chemla, D. A. B. Miller: Linear and nonlinear optical-properties of semiconductor quantum wells. In: Advances in Physics. Vol. 38, Nr. 2, 1989, S. 89–188, doi:10.1080/00018738900101102. 
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 27 Jun 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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