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Sophie Prell

Sophie Prell

1855 bis 1940 Geburtsort Hamburg Beruf/Funktion Malerin Konfession - Namensvarianten Sthamer, Sophie (geborene) Prell, Sophie (verheiratete) prell, sophie Sthamer, Sophie (geborene) sthamer, sophie mehr
Sophie Prell
The basics

Quick Facts

Intro 1855 bis 1940 Geburtsort Hamburg Beruf/Funktion Malerin Konfession - Namensvarianten Sthamer, Sophie (geborene) Prell, Sophie (verheiratete) prell, sophie Sthamer, Sophie (geborene) sthamer, sophie mehr
From Germany
Gender female
Birth 22 October 1855, Groß Weeden, Germany
Death 22 May 1940, Dresden, Germany (aged 84 years)
Star sign Libra
The details

Biography

Sophie Sthamer-Prell (* 22. Oktober 1855 auf Gut Groß-Weeden; † 22. Mai 1940 in Dresden) war eine deutsche Porträtmalerin.

Leben und Werk

Sophie Sthamer-Prell wuchs in Kiel in großbürgerlichen Verhältnissen auf. Ihr Stiefvater Wilhelm Seelig war Professor für Nationalökonomie und Reichstagsabgeordneter, ihre Mutter Henriette Seelig rief eine Webschule ins Leben. Ersten Unterricht erhielt sie bei dem Architekturmaler Heinrich Heger. Auf Empfehlung der Berliner Akademiedirektors Anton von Werner besuchte sie seit 1873 in Berlin das Privatatelier von Carl Steffeck, 1875 wechselte sie zu Karl Gussow. 1880 reiste sie mit der Malerin Julie Ploos van Amstel nach Paris und besuchte die Malschule von Émile Auguste Carolus-Duran und Jean-Jacques Henner. 1880 stellte sie im Pariser Salon aus und erhielt den Besuch des ihr menschlich zugetanen Kunsthistorikers Karl Justi. Sie schrieb Feuilletons für die Kieler Zeitung und begann ihre Laufbahn als Porträtmalerin mit Bildnissen von Klaus Groth und Friedrich VIII. von Schleswig-Holstein, dem Vater von Kaiserin Auguste Viktoria. 1882 bis 1884 hielt sie sich mit ihrer Freundin Martha Kuntze in Italien auf. 1886 heiratete sie den Maler und späteren Dresdner Akademieprofessor Hermann Prell und gab die Malerei auf Wunsch ihres Mannes auf. Ein Konvolut von 36 Werken aus dem Nachlass von Hermann Prell kam 1962 als Schenkung an die Galerie Neue Meister in Dresden.

Literatur

  • Ulrich Schulte-Wülwer: Sophie Sthamer-Prell, in: Ders., Kieler Künstler Bd. 2 Kunstleben in der Kaiserzeit 1871–1918, ISBN 978-3-8042-1442-2, S. 187–231

Nachweise

  1. Bärbel Pusback: Mutter-Tochter-Beziehungen in einer bildungsbürgerlichen Familie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Alexandra Lutz (Hg.): Geschlechterbeziehungen in der Neuzeit (= Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins. Band 40), Neumünster 2005, ISBN 3-529-02940-8, S. 193–245.
  2. Ernst Schlee: Die Kieler Webschule des Schleswig-Holsteinischen Vereins zur Förderung der Kunst und Hausweberei, in: Nordelbingen Bd. 79, 2010, S. 117–163
  3. Carl Justi: Moderne Irrtümer, Briefe und Aphorismen, Berlin 2012,ISBN 9783882218633, S. 43–46.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 20 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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https://d-nb.info/gnd/1081922621
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=1081922621
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1081922621
https://viaf.org/viaf/158145542434896640442/
https://tools.wmflabs.org/persondata/p/Sophie_Sthamer-Prell
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