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Rudolf Wittig
Deutscher Bildhauer

Rudolf Wittig

Rudolf Wittig
The basics

Quick Facts

Intro Deutscher Bildhauer
Was Artist Sculptor
From Germany Czech Republic
Field Arts
Gender male
Birth 10 October 1900, Varnsdorf, Děčín District, Ústí nad Labem Region, Czech Republic
Death 26 August 1978, Dresden, Dresden Directorate District, Saxony, Germany (aged 77 years)
Star sign Libra
Rudolf Wittig
The details (from wikipedia)

Biography

Rudolf Wittig (* 10. Oktober 1900 in Warnsdorf; † 26. August 1978 in Dresden) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Wittig absolvierte zunächst eine Lehre als Steinbildhauer, Holzschnitzer und Glasmaler und war als Glasmaler in Haida tätig. Er studierte ab 1919 an der Kunstgewerbeschule Dresden unter Karl Groß sowie von 1924 bis 1927 an der Kunstakademie Dresden bei Karl Albiker.

Er war ab 1929 als selbstständiger Bildhauer tätig. Neben kleineren Kunstwerken, die sich unter anderem im Besitz des Dresdner Stadtmuseums befinden, schuf Wittig vor allem Bauplastik. Für das Westportal der St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz entstand 1932 ein Ölbergrelief. Wittig arbeitete bereits vor 1932 an der Bauplastik am Wasserturm Klotzsche, die die Tänzerin Marianne Vogelsang als Knieende zeigt. Im Zuge der Renovierung des Turms wurde die Bauplastik 2004 separat vor dem Wasserturm aufgestellt.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war Rudolf Wittig vor allem in Dresden tätig. Er gehörte 1947 zu den Gründungsmitgliedern der Dresdner Künstlergruppe Das Ufer und war jahrelang Mitarbeiter der Zwingerbauhütte, die den Dresdner Zwinger wiederherstellte. Im Rahmen des Wiederaufbaus der Stadt gehörte Wittig zudem zu den Bildhauern, die an der künstlerischen Neugestaltung des Altmarkts beteiligt waren, so schuf er ein Relief am Café Prag. Gemeinsam mit Max Lachnit erhielt er 1958 den Auftrag zur künstlerischen Gestaltung der Löwen-Apotheke auf der Wilsdruffer Straße. Wittigs Entwurf sah dabei eine „herauskragende Fahne aus Weißblech“ vor, die von der Jury zugunsten von Max Lachnits Löwenentwurf abgelehnt wurde. Weitere Arbeiten umfassen Reliefs für ein Gebäude der TH Dresden und das Neue Rathaus.

Wittig war u. a. 1948 auf der „Ausstellung Dresdner Künstler“ im Museum der bildenden Künste Leipzig und 1953 auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung in Dresden vertreten.

Hans Theo Richter schuf 1969 die Porträtzeichnungen Kopf des Bildhauers Rudolf Wittig; nachgewiesen sind zwei Werke in Kreide und Tusche.

Werke (Auswahl)

  • Brunnen sowie Reliefs an Sparkasse und Schule in Neusalz an der Oder
  • vor 1932: Frau mit Ziege, getönter Gips
  • vor 1932: Studie zur Bauplastik Knieende – Die Tänzerin Marianne Vogelsang, getönter Gips
  • um 1932: Stehende, Holz
  • 1932: Rotbüffel, Bronze
  • 1932: Ölbergrelief, Westportal der St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz
  • 1935: Relief Knieende – Die Tänzerin Marianne Vogelsang am Wasserturm Klotzsche
  • Sinnende (Statue, Bronze; 1947 ausgestellt auf der Ersten Ausstellung Dresdner Künstler)
  • 1950er-Jahre: Büste Hermann Ilgen, vor dem Stadthaus Wurzen
  • 1951: Volkstanzgruppe, Gips für Metallguss, gezeigt auf der 3. Deutschen Kunstausstellung Dresden, Albertinum
  • 1953: Bronzeskulptur Junge Bäuerin (mit Ziege), gezeigt im März 1953 auf der 3. Deutschen Kunstausstellung Dresden im Albertinum
  • 1954: Sandsteinrelief zum Thema Das Leben auf dem Bau am Erker des Studentenwohnheim „Prof. Dr. Fetscher“ in Dresden
  • 1955: Relief Ratschaisenträger übergibt einen Liebesbrief, Arkaden des Café Prag, Dresden
  • 1957: Elementare Erscheinungen der Physik, Flachreliefs am Eingang D des Physikalischen Instituts der TH Dresden
  • 1962/65: Wappen der Partnerstädte, Westflügel des Neuen Rathauses, Dresden

Literatur

  • Wittig, Rudolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: V–Z. Nachträge: A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 155. 
  • Rudolf Wittig. In: Joachim Uhlitzsch: Kunst im Aufbruch, Dresden 1918–1933. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden 1980, S. 332–333.
  • Wittig, Rudolf. In: Dietmar Eisold: Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, S. 1038.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 17 Nov 2021. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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