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Rudolf Fick
German physician, anatomist and pathologist

Rudolf Fick

Rudolf Fick
The basics

Quick Facts

Intro German physician, anatomist and pathologist
Was Physician Anatomist Pathologist Professor Educator
From Germany
Field Academia Biology Healthcare
Gender male
Birth 24 February 1866, Zürich, canton of Zürich, Switzerland
Death 23 May 1939, Berlin, Margraviate of Brandenburg (aged 73 years)
Star sign Pisces
Family
Mother: Frieda Fick
Father: Adolf Eugen Fick
Education
University of Marburg
University of Zurich
The details (from wikipedia)

Biography

Rudolf Armin Fick (geboren am 24. Februar 1866 in Zürich; gestorben am 23. Mai 1939 in Berlin) war ein deutscher Anatom, Pathologe und Hochschullehrer.

Leben und Werk

Rudolf Fick kam als Sohn des Physiologen Adolf Fick und dessen Frau Emilie, geborene von Cölln, am 24. Februar 1866 in Zürich zur Welt.

Fick begann seine wissenschaftliche Laufbahn als Prosektor an der Universität Würzburg, wo er sich 1892 habilitierte. Danach ging er als Prosektor und außerordentlicher Professor der Anatomie an die Universität Leipzig. 1905 ging er an die Deutsche Universität Prag, heute Karl-Ferdinands-Universität, und wurde dort Lehrstuhlinhaber und Direktor des Anatomischen Instituts. Im Jahr 1909 wechselte er an die Universität Innsbruck. Als Nachfolger von Heinrich Wilhelm Waldeyer arbeitete er bis zu seinem Ruhestand 1934 an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Zu seinen Schülern gehörte der spätere Nobelpreisträger Werner Forßmann. Forßmann beschrieb ihn in seinen Lebenserinnerungen als „modernen Anatomen“, der gemeinsam mit anderen „das Fach aus einer Altersstarre, in das es versunken war, erweckten.“ Seit dem Jahr 1915 war er Mitglied der Leopoldina, seit 1918 ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und seit 1924 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Das Hauptarbeitsgebiet von Rudolf Fick war die Muskel- und Gelenkmechanik sowie der Vergleichenden Anatomie mit den Menschenaffen. Er war maßgeblich an den Auseinandersetzungen um die Reform des Anatomieunterrichtes zu Beginn des 20. Jahrhunderts beteiligt. Im Bereich der Genetik, in dem Fick selbst nicht aktiv war, äußerte er sich skeptisch bezüglich der Frage, ob die Chromosomen die alleinigen Träger der Vererbung seien und er formulierte eine Hypothese, nach der die Umwelt wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung des Körpers ausübt und zur Vererbung erworbener Eigenschaften über die Bildung von Progenen im Laufe der Entwicklung Gene gebildet werden können. Diese Hypothese ist heute jedoch widerlegt.

Rudolf Fick starb am 23. Mai 1939 in Berlin. Er war verheiratet mit Frieda Prym, Tochter des Mathematikers Friedrich Prym, und hatte drei Söhne und zwei Töchter.

Literatur

  • Manfred Stürzbecher: Fick, Rudolf Armin. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 129 f. (Digitalisat).
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 27 Jul 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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