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Richard Knecht
German sculptor and painter

Richard Knecht

Richard Knecht
The basics

Quick Facts

Intro German sculptor and painter
Was Artist Sculptor Painter Professor Educator
From Germany
Field Arts Academia
Gender male
Birth 25 January 1887, Tübingen, Germany
Death 14 August 1966, Munich, Germany (aged 79 years)
Star sign Aquarius
Richard Knecht
The details (from wikipedia)

Biography

Richard Knecht (* 25. Januar 1887 in Tübingen; † 14. August 1966 in München) war ein deutscher Bildhauer und Maler.

Leben und Wirken

Richard Knecht studierte von 1906 bis 1914 an der Münchner Kunstakademie in der Bildhauerklasse von Erwin Kurz und bei Adolf von Hildebrand, dabei studierte er die Bildwerke der deutschen Gotik, der italienischen Renaissance und die Werke von Auguste Rodin und Aristide Maillol. Sein Debüt gab er auf der Großen Kunstausstellung Stuttgart 1913 mit einer Büste seines Vaters, die vom Staat angekauft wurde. Kurz vor dem Ende seines Studiums wurde er 1914 von Franz von Stuck beauftragt, die große Kämpfende Amazone (auch Reitende Amazone) von Stucks nach einem 1:10-Modell zu modellieren. Als Kopie steht sie heute noch vor der Villa Stuck in München und in Eberswalde.

1929 wurde Knecht der Professorentitel verliehen und 1934 ernannte ihn die Akademie der Bildenden Künste München zu ihrem Ehrenmitglied. 1937 nahm ihn die Preußische Akademie der Künste in Berlin als ordentliches Mitglied auf. 1933 und 1937 bis 1939 wurde er gemeinsam mit Hermann Kaspar von der NSDAP-Gauleitung München mit der Gestaltung der Festumzüge am Tag der Deutschen Kunst beauftragt, wobei der von 1937 unter dem Motto Zweitausend Jahre deutsche Kultur hervorzuheben ist. Ab 1. November 1939 hatte er einen Lehrauftrag der Akademie der Bildenden Künste München. 1942 wurde er schließlich auf Wunsch von German Bestelmeyer ordentlicher Professor für Bildhauerei in München. Zu seinen bekanntesten Schülern gehört Marlene Neubauer-Woerner, die 1942 von Josef Henselmann zu Richard Knecht wechselte und bis 1945 seine Meisterschülerin war.

Knecht wurde anlässlich seines 50. Geburtstags 1937 vom Völkischen Beobachter als der bedeutendste Münchner Bildhauer bezeichnet, laut Ernst Klee stand er 1944 auf der Gottbegnadeten-Liste.

Nach dem Krieg wurde Knecht sein Professorentitel aufgrund seiner Verstrickungen mit dem Nazi-Regime aberkannt. Allerdings erfuhr er 1949 eine Art Rehabilitation, als die Akademie der Bildenden Künste München ihn zum Ehrenmitglied ernannte. Er war langjähriges Mitglied der Münchner Sezession und deren Jury im Haus der Kunst. Knecht gehörte u. a. der Innviertler Künstlergilde an. Er wurde 1966 auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt.

Werk

Ein ausführliches Werkverzeichnis findet sich in Wilhelm Rüdigers Buch Der Bildhauer Richard Knecht auf den S. 89–96 (vgl. Literatur).

  • Aus dem Festzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur am Tag der Deutschen Kunst 1937 zu München, Entwürfe von Richard Knecht und Hermann Kaspar, München 1937
  • Badender, Gips, Große Deutsche Kunstausstellung, München, 1940
  • Friedrich der Große, Gips, Große Deutsche Kunstausstellung, München, 1939
  • Bildnisbüste Adolf Jutz, München, 1938
  • Bildnis Frl. H., Glaspalast, München
  • Vier Evangelisten, Entwürfe und Gipsmodelle für die evangelische Auferstehungskirche in Bebra, 1953–57.

Literatur

  • Der Bildhauer Richard Knecht. In: Württemberg. Monatsschrift im Dienste von Volk und Heimat. 1934, S. 153–161.
  • Wilhelm Rüdiger: Der Bildhauer Richard Knecht 1887 bis 1966. Bruckmann, München 1968.
  • Knecht, Richard. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 20: Kaufmann–Knilling. E. A. Seemann, Leipzig 1927, S. 578. 
  • Knecht, Richard. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 3: K–P. E. A. Seemann, Leipzig 1956, S. 69. 
  • Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein, Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg (Hrsg.): Württembergische Geschichtsliteratur. W. Kohlhammer, Stuttgart 1967, S. 66.
  • Richard Knecht: Von Moses zu Malchus. Vom Lausbuben in Tübingen zum Bildhauer in München. (posthum herausgegeben von Klara Knecht, als Manuskript gedruckt) München 1975.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 21 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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