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Renate Sturm-Francke

Renate Sturm-Francke

The basics
About
Countries East Germany
Gender female
Birth 1903
Death September 27, 1979
Authority VIAF id
The details
Biography

Renate Sturm-Francke (* 1903 Störmthal; † 27. September 1979 in Grimma) war eine deutsche Museumsleiterin, Bodendenkmalpflegerin und Heimatforscherin.

Leben

Bereits frühzeitig begann sie mit dem Sammeln von heimatgeschichtlichen Objekten und eröffnete 1950 in ihrem Wohnhaus im Ortsteil Hohnstädt der sächsischen Stadt Grimma, dem sogenannten Göschenhaus, eine bäuerliche Heimatstube. 1954 erweiterte sie diese zu einer Gedenkstätte für Georg Joachim Göschen, die sie später auch noch für andere Dichter wie Friedrich Schiller, Johann Gottfried Seume und Christian Gottfried Körner erweiterte. Durchschnittlich verzeichnete sie 10.000 Gäste im Jahr, wobei ihre Veranstaltungen KKK (= Kultur mit Kaffee und Kuchen) besonders beliebt waren.

Als 1951 die Heimatstube in Mutzschen eröffnet wurde, half sie mit Rat und Tat sowie Materialien. Nachdem Spannungen zu Richard Thierbach über die Verwendung von Fördermitteln und gegensätzliche Auffassungen über die Museumsarbeit entstanden waren, kam es zur Schließung der Heimatstube. Als Jutta Barthel als Vertretung im Januar 1956 an die Mutzschener Schule gekommen war, wurde sie von Renate Sturm-Francke überzeugt, als Geschichtslehrerin und Fachberaterin die Heimatstube mit ihrer Unterstützung zu übernehmen. Dieses Museum besteht noch heute in Mutzschen.

Ferner war Renate Sturm-Francke als Bodendenkmalpflegerin, in der Denkmalpflege, auf dem Gebiet der Volkskunde und als Redaktionsmitglied der 1954 gegründeten Zeitschrift Der Rundblick. Zeitschrift für Kultur und Heimat der Kreise Wurzen, Oschatz und Grimma tätig.

In zahlreichen Bereichen des Kulturlebens ihrer unmittelbaren Heimat hat Renate Sturm-Francke ihre Handschrift hinterlassen.

Schriften (Auswahl)

  • (mit Gerhardt Gimpel): Erzählungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung im Grimmaer Land. Für den Heimatkundeunterricht in 4. Klassen, Grimma 1958
  • (mit Max Voigt): Mit Bleistift und Kamera nach Bahren, Kreis Grimma. In: Der Rundblick, Wurzen: Wurzener Tageblatt, Bd. 12 (1965), S. 403-407.

Literatur

  • Manfred Müller: In Gedenken an Renate Sturm-Franke. In: Sächsische Heimatblätter 26, 1980, Nr. 5, S. 238-239.
  • Harald Quietzsch: Die Zeitung "Nachrichten für Grimma" als Kriegs- und Heimatspiegel der Jahre 1940 bis 1945. Journalismus über die Journalistin Renate Sturm-Francke, Dresden 2003.
  • Bernd Erhard Fischer: Göschen & Seume in Grimma, 2. überarb. Aufl., Berlin 2010, S. 30 f.
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