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Quintus Granius

Quintus Granius

Römischer Ausrufer
Quintus Granius
The basics

Quick Facts

Intro Römischer Ausrufer
From Italy
Gender male
The details (from wikipedia)

Biography

Quintus Granius war ein durch Schlagfertigkeit und Witz bekannt gewordenes Mitglied des römischen Geschlechts der Granii. Er lebte im späten 2. und frühen 1. Jahrhundert v. Chr.

Leben

Quintus Granius übte den eher bescheidenen Beruf eines Ausrufers (Praeco), insbesondere bei Versteigerungen, aus. Seine treffenden satirischen Bemerkungen und sein beißender Humor erwarben ihm jedoch Berühmtheit und die Aufmerksamkeit prominenter Zeitgenossen, so dass er etwa den Redner Lucius Licinius Crassus zu seinen Freunden zählen konnte. Ziel seiner derb-humorvollen Äußerungen waren öfters hochrangige Politiker, wobei er auch Freunde wie Crassus bei sich bietenden Gelegenheiten nicht verschonte. Mit der Zeit wurde sein Name gleichbedeutend mit einem geistreichen Mann.

Gaius Lucilius erwähnte witzige Reden des Granius mehrmals im 20. (und vielleicht 21.) Buch seiner Satiren. Der Redner Marcus Tullius Cicero, der Granius angeblich noch persönlich kannte, behauptet, dass das einzig erzählenswerte Ereignis aus dem Volkstribunat des Crassus (107 v. Chr.) dessen Teilnahme an Gastmählern des Granius gewesen sei, worüber der Satiriker Lucilius zweimal berichtet habe. Außerdem gibt Cicero zwei zungenfertige Repliken des Granius auf Fragen wieder, die diesem von Publius Cornelius Scipio Nasica Serapio in dessen Konsulat 111 v. Chr. bzw. von Marcus Livius Drusus in dessen Volkstribunat 91 v. Chr. gestellt wurden. Ferner überliefert der Redner weitere treffende Erwiderungen des Granius. Dabei handelt es sich teilweise um Wortspiele, die nur in ihrer Originalsprache Latein richtig zur Geltung kommen und erst durch erläuternde Hintergrundkommentare verständlich werden.

Literatur

  • Friedrich Münzer: Granius 8). In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VII,2, Stuttgart 1912, Sp. 1818.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 21 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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