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Paul Kunath

Paul Kunath German psychologist

German psychologist
The basics
Quick Facts
Intro German psychologist
Is Psychologist
From Germany
Type Healthcare
Gender male
Birth 26 July 1926
Age: 93 years
Star sign LeoLeo
The details
Biography
Paul Kunath (links) überreicht Diplome bei einem Trainerlehrgang der DHfK (1970)

Paul Kunath (* 26. Juli 1926 in Reichenbach) ist ein deutscher Sportpsychologe und Hochschullehrer.

Leben

Kunath, der Leichtathletik und Turnen betrieb, nahm als Marinesoldat am Zweiten Weltkrieg teil und wurde verwundet. Nach dem Krieg studierte er an der Pädagogischen Hochschule Potsdam Allgemeine Pädagogik und Didaktik und erlangte dort 1957 den pädagogischen Doktorgrad (Diss.: Der Inhalt und die Organisation der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus: Untersucht an der Pestalozzischule Pirna-Copitz.). Er baute an der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig die Abteilung Sportpsychologie auf und leitete ab 1961 das Institut für Sportpsychologie, ab 1968 war er als ordentlicher Professor für Sportpsychologie tätig. Auf internationaler Ebene setzte sich Kunath für die Einrichtung sportpsychologischer Vereinigungen ein. 1963 gehörte er zu den Gründern der Weltföderation der Sportpsychologen. Er war ebenfalls entscheidend an der Gründung der Europäischen Vereinigung für Sportpsychologie FEPSAC beteiligt und saß der Organisation von 1983 bis 1991 als Präsident vor. 1991 ging Kunath in den Ruhestand und wurde durch seine Kollegen aus der Bundesrepublik durch eine Festschrift geehrt. 2001 wurde er von der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in Deutschland zum Ehrenmitglied ernannt.

Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehört das Buch „Sportpsychologie für alle“ Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit beschäftigte sich Kunath unter anderem mit Fragen der Führung im Sport, mit dem Einfluss sportlicher Tätigkeiten auf die Persönlichkeitsentwicklung, dem Sport als Beitrag zur Herausbildung des sozialistischen Menschentypes und der Trainings- und Wettkampfbelastung aus sportpsychologischer Sicht. Darüber hinaus beschäftigte er sich intensiv mit der Ausbildung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses und betreute mehr als 160 Doktoranden und 35 Habilitanten. Nach seinem Ruhestand half er u. a. 2002 die Dissertation von Gustav Weder an der Universität Göttingen zu betreuen und arbeitete u. a. mit Günther Wonneberger, Wolfgang Buss und Arnd Krüger an der Geschichte der Sportwissenschaft der DDR.

The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 03 Jan 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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Reference sources
References
http://www.fepsac.com/index.php?cID=107
https://www.asp-sportpsychologie.org/content.php?cont=243
https://www.bisp-surf.de/Record/PU200709002496
https://www.bisp-surf.de/Record/PU197206002750
https://www.bisp-surf.de/Record/PU198002010385
https://www.bisp-surf.de/Record/PU198407000889
https://www.bisp-surf.de/Record/PU198006012069
https://www.sportwissenschaft.de/fileadmin/pdf/dvs-Info/1996/1996_1_kunath.pdf
https://d-nb.info/gnd/119014688
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=119014688
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=119014688
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