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Otto von Königsmarck

Otto von Königsmarck

The basics
Quick Facts
Gender male
Birth 2 March 1815 (Berlin, Germany)
Death 2 May 1889
Family
Children: Wilhelm von KönigsmarckOtto Wilhelm von Königsmarck
The details
Biography

Otto Graf von Königsmarck (* 2. März 1815 in Berlin; † 2. Mai 1889 in Oberlesnitz) war ein Verwaltungsjurist im Dienst der Krone Preußens. Er war Oberpräsident der Provinz Posen und kurzzeitig preußischer Landwirtschaftsminister.

Leben

Königsmarck war Rittergutsbesitzer in Oberlesnitz. Von 1842 bis 1848 war er Landrat des Kreises Osthavelland. Außerdem war er Generallandschaftsdirektor für die Provinz Posen. Er war auch Mitglied des Provinziallandtages. Seit 1855 bis zu seinem Tod war er Mitglied des preußischen Herrenhauses. Er war strikt konservativ und galt als Experte für landwirtschaftliche Fragen.

Während einer Regierungskrise im Jahr 1869 schlug Albrecht von Roon ihn wegen seiner konservativen Gesinnung als Nachfolger des Finanzministers August von der Heydt vor. Otto von Bismarck, der einen Fachmann bevorzugte, lehnte ab.

In den Jahren zwischen 1869 und 1873 war Königsmarck Oberpräsident der preußischen Provinz Posen. In Personalunion war er Regierungspräsident.

Im Jahr 1873 war er ab dem 13. Januar preußischer Landwirtschaftsminister. Die Ernennung erfolgte im Zuge des zeitweiligen Rückzugs Bismarcks vom Amt des preußischen Ministerpräsidenten. Mit dem Ende der Regierung Roons kam auch das faktische Ende des Ministeramtes von Königsmarck. Bereits im September 1873 suchte er um seine Entlassung nach. Seit Oktober nahm er an keiner Sitzung des Staatsministeriums mehr teil. Im Dezember 1873 wurde er formell verabschiedet.

Seit 1839 war er mit Helene geb. von Klitzing verheiratet. Otto Wilhelm von Königsmarck und Wilhelm von Königsmarck waren ihre Söhne.

Auszeichnungen

Nach ihm wurde die Königsmarckstraße in Berlin-Grunewald benannt.

Literatur

  • Protokolle des preußischen Staatsministeriums Bd. 6/I S. 35f, Digitalisat
  • Protokolle des preußischen Staatsministeriums Bd. 6/II. S.664 Digitalisat
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