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Otto Hermann Bergmann

Otto Hermann Bergmann

German joiner
Otto Hermann Bergmann
The basics

Quick Facts

Intro German joiner
Was Artisan Joiner
From Germany
Type Arts Creativity
Gender male
Birth 8 September 1886, German Democratic Republic
Death 13 November 1944, Bad Liebenzell, Germany (aged 58 years)
Star sign VirgoVirgo
Residence Hohenfelde, Germany
Politics Communist Party of Germany
The details

Biography

Otto Hermann Bergmann (* 8. September 1886 in Pitschendorff, Kreis Weißenfels; † 13. November 1944 in Monakam) war ein deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Bergmann erlernte nach dem Besuch der Volksschule den Beruf des Tischlers. Er schloss sich der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde Bergmann am 6. April von SA-Männern in seiner Wohnung aufgesucht und misshandelt. Danach wurde er bis Mai 1933 im Stadthaus, dem Hamburger Hauptquartier der Gestapo inhaftiert. Nach seiner Entlassung wurde er am 29. Januar 1934 erneut verhaftet und vom Oberlandesgericht Hamburg am 20. April 1934 aufgrund von „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt. Aus der Strafanstalt Fuhlsbüttel wurde er am 29. Juli 1935 entlassen.

Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges kam er mit der „Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe“ in Verbindung und schloss sich ihr an. Er beteiligte sich in deren „Technischen Apparat“ auch an der illegalen Widerstandsarbeit, die in der Solidarität mit ausländischen Zwangsarbeitern und der antifaschistischen Aufklärung der Arbeiterschaft bestand. Sein Engagement wurde der Gestapo bekannt, die ihn am 22. Dezember 1942 verhaftete und folterte. Aus dem Untersuchungsgefängnis wurde Bergmann Ende Juli 1943 vor seiner Verurteilung für zwei Monate entlassen, da das Gebäude infolge alliierter Luftangriffe teils zerstört war. Danach tauchte er unter und wurde später von einem Verwandten in Monakam in einem abseits gelegenen Gasthaus untergebracht.

Bergmann, der von der Ehefrau eines befreundeten Widerstandskämpfers vor einer möglichen Denunziation gewarnt wurde, verstarb am Folgetag an den Haftfolgen wahrscheinlich an einem Gehirnschlag.

Ehrung

Im Stadtteil Hamburg-Hohenfelde verlegte der Aktionskünstler Gunter Demnig vor seinem letzten Wohnsitz an der Sechslingspforte Nr. 4 zu seinem Gedenken einen Stolperstein.

The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 21 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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https://web.archive.org/web/20111130202904/http://www.netzwolf.info/kartografie/osm/stolpersteine_tags
https://giftbot.toolforge.org/deref.fcgi?url=http://www.netzwolf.info/kartografie/osm/stolpersteine_tags
http://IABotmemento.invalid/http://www.netzwolf.info/kartografie/osm/stolpersteine_tags
http://www.netzwolf.info/kartografie/osm/stolpersteine_tags
http://www.stolpersteine-hamburg.de/en.php?&LANGUAGE=EN&MAIN_ID=7&p=14&BIO_ID=1624
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