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Max Arthur Stremel
German painter

Max Arthur Stremel

Max Arthur Stremel
The basics

Quick Facts

Intro German painter
Was Painter
From Germany
Field Arts
Gender male
Birth 31 October 1859, Zittau, Kreishauptmannschaft Bautzen, Kingdom of Saxony, Germany
Death 26 June 1928 (aged 68 years)
Star sign Scorpio
Max Arthur Stremel
The details (from wikipedia)

Biography

Max Arthur Stremel (* 31. Oktober 1859 in Zittau; † 26. Juni 1928 in Ulm) war ein deutscher Maler und Graphiker. Sein Stil lag zwischen Realismus und Impressionismus. Er gehört zu den bedeutendsten deutschen Vertretern des Pointillismus.

Leben und Werk

Max Stremel besuchte das Gymnasium in Zittau und schloss sich anschließend dem Dresdner Kadettenkorps an. Ab 1877 absolvierte er ein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. 1879 erfolgte ein Studienabbruch und die Studienreise zusammen mit dem mit ihm befreundeten Fritz von Uhde nach Paris, wo er Schüler des realistischen Malers Mihály von Munkácsy wurde und dort bis 1887 blieb (während der Sommer in Knokke, Belgien). Anschließend hielt Stremel sich in München (1887–1889), Dachau, Eppan (Südtirol), Dresden (1896–1899), Hyères (Südfrankreich) und Venedig auf. Zwischen 1907 und 1918 war er wieder in München; danach bis zu seinem Tod 1928 in Ulm.

1890 erfolgte eine erste Ausstellung in München sowie weitere zahlreiche Ausstellungen in anderen Städten. Er malte in der Frühzeit, beeinflusst von Fritz von Uhde in dessen heller, impressionistischer Manier (Interieurs), wandte sich jedoch ab 1896 infolge der Bekanntschaft mit Camille Pissarro ebenso wie bereits vorher sein Freund Paul Baum dem Pointillismus zu.

Max Arthur Stremel war Mitglied der Münchener Secession, im Deutschen Künstlerbund, an dessen Ausstellungen er sich ab 1904 beteiligte und in der Berliner Secession, an deren Ausstellungen er ab 1907 teilnahm. Er blieb auch nach der Gründung der Freien Secession weiterhin in der Berliner Secession. In Ulm wurde er bald nach deren Gründung Mitglied der Künstlergilde Ulm.

Auszeichnungen

  • 1918: Verleihung des Professorentitels durch das königlich-sächsische Innenministerium.

Werke (Auswahl)

  • Vlämisches Zimmer; im Besitz der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
  • Bildnis einer Bäuerin; im Besitz der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
  • Klostersakristei Ottobeuren; im Besitz des Stadtmuseums Zittau
  • Interieur aus dem Schloß Kirchberg; im Besitz des Stadtmuseums Zittau
  • Belgischer Gutshof; im Besitz des Museums Bautzen:
  • Innenraum in Weiß; im Besitz des Museums Bautzen
  • Im Bäckerladen; Im Besitz des Kulturhistorischen Museums Görlitz
  • Kornernte; im Besitz des Ulmer Museums
  • Sächsische Landschaft; im Besitz des Ulmer Museums
  • Zimmer mit blauer Tapete; im Besitz des Ulmer Museums
  • Frau Stremel; im Besitz des Ulmer Museums
  • Frauenbildnis; im Besitz des Ulmer Museums
  • Landschaft bei Wasserburg; im Besitz des Ulmer Museums
  • Knabenbildnis Eberhard Bilger; im Besitz des Ulmer Museums

Literatur

  • Stremel, Max Arthur. In: Friedrich von Boetticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band 2/2, Bogen 33–67: Saal–Zwengauer. Fr. v. Boetticher’s Verlag, Dresden 1901, S. 853 (archive.org).
  • Friedrich Jansa: Deutsche Bildende Künstler in Wort und Bild, Leipzig 1912
  • Bernd Mälzer: Max Stremel – ein Zittauer Maler, in: Zittauer Geschichtsblätter 5/6, Heft 3, Zittau 1999
  • Walter Scheidig: Geschichte der Weimarer Malerschule 1860–1900. Weimar 1971
  • Stremel, Max Arthur in: Stiftung Schlösschen im Hofgarten Wertheim (Hrsg.): Max Liebermann und Mitglieder der Berliner Secession; Gemälde und Plastiken aus der Sammlung Wolfgang Schuller; Gerchsheim 2010, S. 116f.
  • Stremel, Max Arthur. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 32: Stephens–Theodotos. E. A. Seemann, Leipzig 1938, S. 281. 
  • Ulmer Museum (Hrsg.): Kunst in Ulm 1919-1933. Ulm 1982
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 18 Jul 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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