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Martin Ziegler
German civil servant

Martin Ziegler

Martin Ziegler
The basics

Quick Facts

Intro German civil servant
Was Politician
From Germany Germany
Field Politics
Gender male
Birth 1 October 1931, Berlin, Germany
Death 21 March 2015 (aged 83 years)
Star sign Libra
The details (from wikipedia)

Biography

Martin Ziegler (* 1. Oktober 1931 in Berlin; † 21. März 2015 in Schildow) war Oberkirchenrat und Moderator des Zentralen Runden Tisches in der DDR.

Leben

Martin Ziegler wuchs in Gollnow (Hinterpommern) auf. Sein Vater war Handelslehrer. 1945 siedelte die Familie nach Stendal um. 1950 legte Ziegler das Abitur ab und begann ein Studium der Theologie an der Humboldt Universität zu Berlin, was er am 26. Oktober 1955 abschloss. Auf Anregung des Berliner Sozialpfarrers Harald Poelchau entschloss er sich, für ein Jahr, eine Stelle als Hilfsarbeiter in dem VEB Faserplattenwerk Tangermünde anzunehmen. Ab 1958 arbeitete er als Hilfsgeistlicher und Pfarrer in Großkayna im Kirchenkreis Geiseltal und ab 1963 als Pfarrer in Kötzschen. Von 1968 bis 1974 war er Superintendent in Merseburg, von 1975 bis 1983 Direktor des Diakonischen Werks der Inneren Mission und des Hilfswerks der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg sowie Vorsitzender des Vereins der Hoffnungstaler Anstalten. Im Jahr 1983 erhielt er den Titel Oberkirchenrat. Im gleichen Jahr übernahm er von Manfred Stolpe den Posten als Leiter des Sekretariats des Bunds der Evangelischen Kirchen in der DDR. Diese Funktion übte er bis 1991 aus. 1984 wurde er bei der DDR-Staatssicherheit als IM-Vorlauf unter dem Decknamen „Hirte“ registriert. Seit 1990 war er Mitglied im Verwaltungsrat der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Seinen Dienst als Direktor der Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal bei Bernau nahm Martin Ziegler 1991 auf und führte ihn bis zu seinem Ruhestand 1994 fort. Seit 1994 war er im Ruhestand und lebte zuletzt in Schildow.

Zieglers Nachlass liegt im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin.

Literatur

  • Roger Sitter, Ehrhart Neubert: Martin Ziegler. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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