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Margarete Janke-Garzuly

Margarete Janke-Garzuly

´┐ŻÂsterreichische Chemikerin
Margarete Janke-Garzuly
The basics

Quick Facts

Intro ´┐ŻÂsterreichische Chemikerin
A.K.A. Margarete Rita Janke-Garzuly, Rita Garzuly
Was Chemist
From Austria-Hungary Austria
Type Science
Gender female
Birth 15 September 1897, Orșova, Romania
Death 1 December 1972 (aged 75 years)
Star sign Virgo
The details (from wikipedia)

Biography

Margarete Rita Janke-Garzuly (geb. 15. September 1897 in Orsova, K├Ânigreich Ungarn (heute Rum├Ąnien); gest. 1. Dezember 1972 in Wien, ├ľsterreich) war die erste Frau, die an der Technischen Hochschule Wien (heute Technische Universit├Ąt Wien) promoviert hat. Sie wurde als erste Frau im Fach Organische Chemie habilitiert und ein Jahr sp├Ąter zur Dozentin ernannt.

Leben

Margarete Janke-Garzuly wurde als Tochter eines Oberinspektors der ungarischen Fluss- und Seeschiffahrtsgesellschaft geboren und absolvierte in Bratislava eine M├Ądchenmittelschule. Sp├Ąter besuchte sie die Lehrerinnenbildungsanstalt und legte extern die Realschulmatura ab.

Studium

1917ÔÇô1919 studierte sie Chemie an der Universit├Ąt Wien und in Budapest. Mit dem Erlass, der Frauen erstmals zum Studium an der TH Wien zugelassen hatte (Erlass des Unterstaatssekret├Ąrs f├╝r Unterricht vom 7. April 1919, Zl. 7183-Abt. 9), durfte sie im Herbst 1919 an der Technischen Hochschule in Wien, heute Technische Universit├Ąt Wien, als erste ordentliche Studentin das Studium Chemie inskribieren.

1921 erreichte sie ihren Studienabschluss mit der 2. Staatspr├╝fung und promovierte als erste Chemikerin an einer ├Âsterreichischen technischen Hochschule zum Dr. techn. Sie promovierte bei Max Bamberger mit ihrer Arbeit ├ťber die Einwirkung des Wasserstoffsuperoxys auf die drei Nitranilinie in salpetersaurer L├Âsung. 1940 konnte sie sich als erste Frau f├╝r das Fach Organische Chemie mit besonderer Ber├╝cksichtigung der Biochemie habilitieren (Habilitationsschrift: ├ťber Mannane).

Seit 1921 war sie als eine der ersten Frauen als wissenschaftliche Hilfskraft an der TH Wien besch├Ąftigt, zun├Ąchst bei Bamberger und von 1928 bis 1932 bei Friedrich B├Âck an der Lehrkanzel f├╝r organische Chemie. Sp├Ąter musste sie diese Stellung aufgeben, da ihr Ehemann, Dr. Alexander Janke, welchen sie 1926 heiratete, an der Technischen Hochschule zum o. Prof. f├╝r biochemische Technologie und Mikroanalyse ernannt wurde.

Zwischen 1943 und 1945 vertrat sie die Vorlesungen ihres Mannes, da dieser erkrankte. 1945 wurde ihr, wie allen Personen, die sich in der NS-Zeit habilitiert hatten, die Lehrbefugnis entzogen. Jedoch konnte sie diese 1955 durch ein neueres Habilitationsverfahren (Habilitationsschrift: Phosphorlipoide als Haptene der Komplementbindungsreaktion) zur├╝ck erlangen. 1958 wurde sie zur au├čerordentlichen Professorin ernannt.

Literatur

The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 29 Feb 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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References
https://www.frauenspuren.at/frauenspuren_gestern/pionierinnen/margarete_janke_garzuly/
https://books.google.at/books?id=SqA9KYK7keYC&lpg=PA235&ots=R1PG5Y-z2V&dq=margarete%20janke-garzuly&hl=de&pg=PA235#v=onepage&q=margarete%20janke-garzuly&f=false
https://derstandard.at/2000101722816/Das-erste-Mal-Pionierinnen-der-TU-Wien
https://orf.at/stories/3117191/
https://diepresse.com/home/bildung/universitaet/737898/Frauentag_TU-Wien-zeigt-Frauenspuren-aus-90-Jahren
https://d-nb.info/gnd/127474412
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=127474412
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=127474412
https://viaf.org/viaf/272279651/
https://tools.wmflabs.org/persondata/p/Margarete_Janke-Garzuly
https://d-nb.info/gnd/1056084235
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