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Katrin Suder
German undersecretary

Katrin Suder

Katrin Suder
The basics

Quick Facts

Intro German undersecretary
Is Businessperson Business consultant Scientist Physicist
From Germany
Field Business Science
Gender female
Birth 27 September 1971, Mainz, Rhineland-Palatinate, Germany
Age 50 years
Star sign Libra
Family
Spouse: Katja Kraus (March 2017-)
Children:
Education
RWTH Aachen University Diplom
Ruhr University Bochum Doctor
Ruhr University Bochum Bachelor of Arts
The details (from wikipedia)

Biography

Katrin Suder (* 27. September 1971 in Mainz) ist eine deutsche Unternehmensberaterin. Sie war von 2014 bis 2018 beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung.

Leben

Katrin Suder studierte Physik an der RWTH Aachen. 2000 wurde sie in Neuroinformatik an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Dort erwarb Suder auch einen Bachelor in Theater- und Sprachwissenschaften. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Ab 2000 arbeitete Suder für die Unternehmensberatung McKinsey und übernahm 2007 das Berliner Büro der Firma. Sie machte Karriere als Beraterin der deutschen und internationalen IT-Industrie und wurde 2010 Direktorin bei McKinsey, wo sie sich unter anderem mit Diversity Management befasste. Von 2009 bis 2014 verantwortete sie die Aktivitäten der Firma im öffentlichen Sektor. Suder arbeitete einige Jahre als Managerin an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft, so leitete sie für die Bundesagentur für Arbeit Reformprojekte, für das Land Berlin erarbeitete sie eine Konzeption zur Verbesserung der Gründungskultur. Bei McKinsey setzte sie sich für einen aufgeschlossenen Umgang mit unterschiedlicher sexueller Orientierung (LGBT Diversity Management) ein.

2015 wurde sie Mitglied des Kuratoriums der Hertie School. Seit dem 1. November 2018 ist sie als Senior Fellow an der Hertie School tätig.

Suder lebt mit ihrer Partnerin Katja Kraus in Hamburg und hat drei Kinder. Anfang März 2017 ließen sie und Kraus eine Lebenspartnerschaft eintragen.

Ehrenamtlich ist sie für die Kinderrechtsorganisation Save the Children aktiv. Bis 2015 engagierte sie sich für den Verein Lesbenfrühling e.V.

Politik

Suder wurde am 1. August 2014 als beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung vereidigt mit der Aufgabe, den Rüstungsbereich zu reformieren. Sie trat damit die Nachfolge von Stéphane Beemelmans an, der im Februar 2014 in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden war. Direkt unterstellt waren ihr die Abteilungen Ausrüstung und Cyber/Informationstechnik; in ihre Zuständigkeit fielen außerdem Angelegenheiten der Abteilung Planung. Mit ihr wechselte im September 2014 Gundbert Scherf von McKinsey ins Bundesverteidigungsministerium. Er vertrat sie vorübergehend während ihrer Babypause, verließ das Ministerium aber bereits zwei Jahre später wieder.

Suder wurde im Mai 2015 von der Russischen Föderation mit einem Einreiseverbot belegt. Ihr Name stand auf einer Liste mit Namen von 89 EU-Politikern; das Verbot war nach russischen Angaben eine Reaktion auf Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. Vom 11. bis 14. Juni 2015 nahm sie an der 63. Bilderberg-Konferenz in Telfs-Buchen in Österreich teil.

Auf eigenen Wunsch schied sie im April 2018 aus dem Amt der Staatssekretärin aus. Zur Verabschiedung verlieh ihr Ministerin von der Leyen das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold. Im August 2018 trat Suder den Vorsitz des neu gegründeten zehnköpfigen Digitalrats der deutschen Bundesregierung an.

Berateraffäre des Bundesministeriums der Verteidigung

Beobachter sehen in Suder eine Schlüsselfigur der Berateraffäre des Bundesministeriums der Verteidigung. Von Mitarbeitern und Kollegen wird Katrin Suder als besonders fähige Führungsperson beschrieben, die jedoch mangelndes Verständnis für den Beamtenapparat erwies.

Bei ihrer Vernehmung zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium vor dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags am 30. Januar 2020 wies sie alle Vorwürfe gegen sich zurück; vielfach verwies sie dabei auf Erinnerungslücken. Auch will sie während ihrer vier Jahre im Ministerium in die Auswahl von bestimmten Beratern, zum Teil durchaus persönlich gute Bekannte und Freunde, oder Unternehmen wie Accenture oder eben McKinsey in keinem Fall involviert gewesen sein, „dafür sei das Ministerium verantwortlich gewesen“. „Auffällig ist, dass Frau Suder sich nur an Details erinnert, die sie nicht belasten“, sagt hierzu Siemtje Möller von der SPD.

Nach Ende des Untersuchungsausschusses schrieben FDP, Linke und Grüne in einem Sondervotum über Suder: „Die gebotene Distanz zu ehemaligen Weggefährten hielt sie nicht ein.“ Der Verdacht eines Buddy-Systems wurde als naheliegend bezeichnet, aber Beweise fehlen.

Schriften

  • State dependent information processing in the early visual system. Aachen: Shaker 2000 (Bochum, Univ., Diss., 2000)
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 04 Sep 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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