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Karin Katharina Brandauer
Austrian film director and screenwriter

Karin Katharina Brandauer

Karin Katharina Brandauer
The basics

Quick Facts

Intro Austrian film director and screenwriter
Was Film director Screenwriter
From Austria
Field Film, TV, Stage & Radio
Gender female
Birth 4 October 1945, Altaussee, Liezen District, Styria, Austria
Death 13 November 1992, Vienna, Austria (aged 47 years)
Star sign Libra
Family
Spouse: Klaus Maria Brandauer
The details (from wikipedia)

Biography

Karin Katharina Brandauer (* 14. Oktober 1945 in Altaussee, geborene Müller; † 13. November 1992 in Wien) war eine mehrfach ausgezeichnete österreichische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie inszenierte über 40 Filme, die sich oftmals mit der österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Vergangenheitsbewältigung beschäftigten.

Leben und Werk

Karin Müller heiratete mit achtzehn Jahren ihre Jugendliebe Klaus Maria Brandauer. Der Ehe entstammt der Sohn Christian (* 1963). Später studierte sie an der Wiener Filmhochschule, wo sie 1975 schließlich das Regiediplom erwarb. Sie nahm den Nachnamen ihres Ehemannes an. Karin Brandauer startete ihre eigene Karriere erst, nachdem sie diejenige ihres Ehemannes nach Kräften gefördert hatte. Ihre ersten Werke waren Dokumentarfilme sowie Filme, die mit schwierigen und unbequemen Themen oftmals die österreichische Geschichte thematisierten. Als Regisseurin arbeitete sie immer wieder eng mit dem Dramatiker Felix Mitterer zusammen, so z. B. bei den von Mitterer verfassten Drehbüchern zu Erdsegen (1985) und dem Zweiteiler Verkaufte Heimat (1989). Weitere herausragende Filmarbeiten liefen im deutschsprachigen Fernsehen unter den Titeln Die Arbeitslosen von Marienthal (1988) oder Sidonie (1990). Brandauer zeichnete sich durch einen leisen, aber eindringlichen Regiestil aus.

Karin Brandauer starb 1992 im Alter von 47 Jahren an einer Krebserkrankung. Sie wurde im Friedhof ihres Heimatorts Altaussee (Österreich) beigesetzt.

Filmografie (Auswahl)

  • 1976: Der Sauwald
  • 1977: Poesie und Revolution – Georg Büchner
  • 1982: Der Weg ins Freie
  • 1985: Das Totenreich
  • 1988: Einstweilen wird es Mittag
  • 1989: Aschenputtel
  • 1989: Ein Sohn aus gutem Hause
  • 1990: Marleneken
  • 1990: Verkaufte Heimat
  • 1990: Sidonie (nach der Erzählung Abschied von Sidonie)
  • 1995: Die Wand (Drehbuch)

Dokumentarfilm

  • Karin Brandauer. Ich war nur natürlich. Dokumentarfilm, Österreich, 2002, 15 Min., Buch und Regie: Krista Stadler, Produktion: ORF, Film-Informationen von prisma.

Auszeichnungen

  • 1987: Erich-Neuberg-Preis für Erdsegen
  • 1990: Sonderpreis bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels für Sidonie
  • 1990: Bayerischer Fernsehpreis für die Fernsehfilme Marleneken (ZDF) und Verkaufte Heimat (ORF/NDR)
  • 1991: Romy Jurypreis für Beste Regie
  • 1991: Goldene Kamera für Marleneken (ZDF)
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