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Johann Georg Waibel: ´┐ŻÂsterreichischer Politiker; Landtagsabgeordneter und B├╝rgermeister (1828 - 1908) | Biography, Facts, Information, Career, Wiki, Life
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Johann Georg Waibel
´┐ŻÂsterreichischer Politiker; Landtagsabgeordneter und B├╝rgermeister

Johann Georg Waibel

Johann Georg Waibel
The basics

Quick Facts

Intro ´┐ŻÂsterreichischer Politiker; Landtagsabgeordneter und B├╝rgermeister
Was Physician Politician
From Austria Austria-Hungary
Field Healthcare Politics
Gender male
Birth 28 August 1828, Dornbirn, Austria
Death 22 October 1908, Dornbirn, Austria (aged 80 years)
Star sign Virgo
Politics Constitutional Party
Education
Ludwig Maximilian University of Munich
Awards
Order of Franz Joseph  
The details (from wikipedia)

Biography

Johann Georg Waibel (* 28. August 1828 in Dornbirn; ÔÇá 22. Oktober 1908 ebenda) war ein ├Âsterreichischer Politiker, Arzt und Langzeitb├╝rgermeister der Stadt Dornbirn. Waibel war von 1878 bis 1897 Abgeordneter des Abgeordnetenhauses des ├Âsterreichischen Reichsrats, von 1890 bis 1908 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag und von 1869 bis zu seinem Tod B├╝rgermeister seiner Heimatstadt.

Leben und Wirken

Johann Georg Waibel wurde am 28. August 1828 als Sohn Gastwirts und Gemeindekassiers Andreas Waibel und seiner Frau Maria Regina geboren. Nach dem Besuch der ├Âffentlichen Volksschule in seiner Heimatstadt besuchte er die ebenfalls dort angesiedelte private Fortbildungsschule des Lehrers Franz Martin Kalb, wechselte anschlie├čend an das Gymnasium in Feldkirch und studierte in den Jahren von 1846 bis 1848 am Lyzeum in Salzburg. Anschlie├čend wechselte er nach M├╝nchen, wo er sich zun├Ąchst philosophisch-naturwissenschaftlichen Studien widmete und ab 1849 schlie├člich Medizin studierte. Nach Studienaufenthalten in Berlin und Wien promovierte er schlie├člich am 5. Februar 1856 in der ├Âsterreichischen Hauptstadt zum Doktor der Humanmedizin.

Beruflich war er zun├Ąchst als Arzt am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien besch├Ąftigt, ehe er 1859 eine eigene Praxis in H├Âchst er├Âffnete. Ab 1861 war er in weiterer Folge als Gemeindearzt in Tschagguns t├Ątig. 1863 ├╝bersiedelte er mit seiner Praxis zur├╝ck in seine Heimatgemeinde Dornbirn und wurde dort in den Jahren 1866 bis 1869 Gemeinde- und Gerichtsarzt. Ab 1869 bis zu seinem Tod fungierte er als Dornbirner B├╝rgermeister. Am 19. Oktober 1908 erlitt er als amtierender B├╝rgermeister einen Schlaganfall, an dessen Folgen er drei Tage sp├Ąter, am 22. Oktober, verstarb.

Politische Karriere

Im Jahr 1867 wurde Johann Georg Waibel erstmals f├╝r die Liberalen in den Dornbirner Gemeindeausschuss gew├Ąhlt, w├Ąhrend sein Parteikollege Arnold R├╝f B├╝rgermeister wurde. Zwei Jahre danach bestritt er selbst erfolgreich f├╝r die Liberalen die Gemeindewahl und wurde am 19. Februar 1869 zum Dornbirner B├╝rgermeister gew├Ąhlt. Dieses Amt ├╝bte er anschlie├čend bis zu seinem Tod ├╝ber 39 Jahre lang aus. In seine Amtszeit als B├╝rgermeister fielen unter anderem die Stadterhebung Dornbirns im Jahr 1901 sowie die Er├Âffnung der Elektrischen Bahn DornbirnÔÇôLustenau ein Jahr sp├Ąter.

Neben der Gemeindepolitik vertrat Johann Georg Waibel die Liberale Partei auch auf nationaler Ebene. Im Jahr 1878 wurde er als liberaler Vertreter der St├Ądte Mitglied des Abgeordnetenhauses des Reichsrats der ├Âsterreichisch-ungarischen Monarchie. Als solcher folgte er dem Vorarlberger Abgeordneten Rudolf Ganahl nach und schloss sich zun├Ąchst dem deutsch-├Âsterreichischen Klub an. Anschlie├čend wechselte er zu den Vereinigten Linken und war Abgeordneter der liberalen Fortschrittspartei. Seine Reden im Reichstag behandelten haupts├Ąchlich volkswirtschaftliche Thematiken sowie die Verkehrs- und Handelspolitik von Vorarlberg.

Von 1890 bis zu seinem Tod war Waibel zudem als Abgeordneter der Vorarlberger Handels- und Gewerbekammer Mitglied des Vorarlberger Landtags w├Ąhrend dessen siebter, achter und neunter Legislaturperiode. In den Jahren 1867 bis 1869 war er zudem Vorstand des Vereins der ├ärzte in Vorarlberg und daneben Mitglied zahlreicher anderer Vereine, bei denen er teilweise auch Gr├╝ndungsmitglied (Dornbirner Turnverein, Verein der Verfassungsfreunde in Vorarlberg) war. Als B├╝rgermeister war er auch bei der Gr├╝ndung des Vorarlberger Landesfeuerwehrverbandes im Jahr 1875 als Delegierter anwesend. Dabei wurde er anschlie├čend in die Funktion des ersten Verbandsobmannes gew├Ąhlt. Diese hatte er bis 1891 inne.

Im Jahr 1884 wurde Johann Georg Waibel mit dem Komturkreuz des Kaiserlich-├ľsterreichischen Franz-Joseph-Ordens ausgezeichnet, ebenfalls erhielt er den Orden der Eisernen Krone III. Klasse (jedoch ohne eine Erhebung in den Adelsstand). Am 1. M├Ąrz 1894 wurde er zum Ehrenb├╝rger von Dornbirn ernannt, nach seinem Tod wurde ihm im Jahr 1910 von der Stadt ein Denkmal vor dem Rathaus gestiftet. Heute wird au├čerdem ein Teil der B├Âdelestra├če im Dornbirner Gemeindegebiet ÔÇô von ihrem Beginn beim alten Rathaus bis zur Einm├╝ndung der Wingatstra├če ÔÇô im ├Ârtlichen Stra├čennetz als Dr.-Waibel-Stra├če bezeichnet.

Literatur

  • Walter Zirker: Vorarlberger in Parlament und Regierung. Ein Lexikon der Politiker/innen von Frankfurt am Main, Kremsier, Wien, Stra├čburg, Luxemburg und Br├╝ssel (1848ÔÇô2000) (=┬áVerein f├╝r Vorarlberger Bildungs- und Studenten-Geschichte [Hrsg.]: Alemannia Studens. Mitteilungen des Vereins f├╝r Vorarlberger Bildungs- und Studenten-Geschichte. Sonderband 6). S.Roderer, Regensburg 2001, ISBN 3-89783-400-6, S.┬á458ÔÇô460 (Volltext als PDF auf den Webseiten des Vorarlberger Landesarchivs).┬á
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 16 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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