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Johann Besser
German author and historian

Johann Besser

Johann Besser
The basics

Quick Facts

Intro German author and historian
Was Author Historian Writer
From Germany
Field Literature Social science
Gender male
Birth 8 May 1654, Courland, Latvia
Death 10 February 1729, Leipzig, Germany (aged 74 years)
Star sign Taurus
The details (from wikipedia)

Biography

Johann von Besser (* 8. Mai 1654 in Frauenburg, Kurland, heute Saldus in Lettland; † 10. Februar 1729 in Leipzig) war ein deutscher Dichter.

Herkunft

Sein Großvater soll ein aus Ulm vertriebener Geistlicher aus der Patrizierfamilie von Besserer gewesen sein. Sein Vater Johann starb 1681 als Pfarrer in Frauenburg (Kurland). Seine Mutter Dorothea war vermutlich die Tochter des Superintendenten Paul Eichhorn und starb nach 1706.

Leben

Besser studierte in Königsberg Theologie und kam als Begleiter des kurländischen Adligen Jakob Friedrich von Maydel nach Leipzig, wo er an der dortigen Universität Jura studierte. Auf Empfehlung des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau wurde er 1680 kurfürstlich-brandenburgischer Rat und 1681 Legationsrat. In dieser Eigenschaft war er 1684-85 kurfürstlich-brandenburgischer Resident in London. König Friedrich I. von Preußen ernannte ihn 1690 zum Zeremonienmeister und Hofpoeten und erhob ihn in den Adelsstand. 1701 wurde er Geheimer Rat und Oberzeremonienmeister. Im selben Jahr wurde er zum ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Als Friedrich Wilhelm I. bei seinem Regierungsantritt 1713 alle überflüssigen Hofchargen abschaffte, verlor von Besser seine Ämter und geriet in eine bedrückende Lage, bis er 1717 als Geheimer Kriegsrat und Zeremonienmeister an den Dresdner Hof Augusts des Starken berufen wurde. Hier verblieb er bis zu seinem Tod. Sein Amtsnachfolger war der Dichter Johann Ulrich König.

Besser schrieb Lob- und Heldengedichte auf Fürsten, Liebes- und Studentenlieder, Festgedichte, Singspiele, Texte von Maskenfesten (sog. „Wirtschaften“) und Epigramme. Als zeitgeschichtliches Dokument interessant ist seine Preußische Krönungsgeschichte aus dem Jahre 1712.

Familie

Er heiratete im November 1681 Catharina Elisabeth Kühlewein (1662–1688) eine Tochter des ersten Bürgermeisters von Leipzig Friedrich Kühlewein und der Anna Catharina Trojer. Das Paar hatte einen Sohn und eine Tochter.

Werke (Auswahl)

  • Caeremoniale,1695, Digitalisat
  • S[eine]r Churfürstl[ichen] Durchl[aucht] zu Brandenburg Fridrich des Dritten ... Geheimtester Staats-Minister Eberhard Freyherr v. Danckelmann, 1692, Digitalisat
  • Preussische Krönungs-Geschichte […] Liebpert, Cölln/Spree 1702 u.ö. (Nachdruck: Berlin 1901)
  • Des Herrn von Besser Schrifften, beydes in gebundener und ungebundener Rede […] Johann Friedrich Gleditsch, Leipzig 1711 u. ö. Die dritte Ausgabe von 1732 ist die maßgebliche, „Einzig vollständige neu bearb. Sammelausgabe“ (Dünnhaupt I, 536, 2.3). Digitalisat

Literatur (Auswahl)

  • Gerhard Dünnhaupt: Johann von Besser (1654-1729). In: Personalbibliographien zu den Drucken des Barock. Bd. 1. Hiersemann, Stuttgart 1990, ISBN 3-7772-9013-0, S. 534–543 (Werk- und Literaturverzeichnis)
  • Adalbert Elschenbroich: Besser, Johann von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 182 (Digitalisat).
  • Friedrich Konrad Gadebusch: Livländische Bibliothek nach alphabetischer Ordnung. Riga 1777, S. 57–65 (Digitalisat)
  • Carola L. Gottzmann, Petra Hörner: Lexikon der deutschsprachigen Literatur des Baltikums und St. Petersburgs. De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019338-1, S. 226–232. 
  • Wilhelm Haertel: Johann von Besser: Sein Leben und seine Werke. (Literarhistorische Forschungen 46). Berlin 1910
  • Steven D. Martinson: "German Poetry in Transition: Canitz, Besser, and the Early Aufklärer", in: Michigan Germanic Studies, 6 (1980), S. 40–57
  • Curt Sachs: Musik und Oper am kurbrandenburgischen Hofe. Leipzig 1910
  • Franz Schnorr von Carolsfeld: Besser, Johann von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 2, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 570 f.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 18 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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