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Inge Dick: Austrian painter (born: 1941) | Biography, Facts, Information, Career, Wiki, Life
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Inge Dick
Austrian painter

Inge Dick

Inge Dick
The basics

Quick Facts

Intro Austrian painter
Is Painter
From Austria
Field Arts
Gender female
Birth 15 January 1941, Vienna, Austria
Age 82 years
Star sign Capricorn
The details (from wikipedia)

Biography

Inge Dick im Gespräch mit Tomás Rodriguez Soto am 8. Juni 2015 in ihrer Ausstellung in der Photo Edition Berlin 2015

Inge Dick (* 15. Jänner 1941 in Wien) ist eine österreichische Fotografin und Malerin.

Leben und Wirken

Sie studierte nach dem Besuch der Modeschule Wien in Schloss Hetzendorf ab 1962 Gebrauchsgrafik an der Hochschule für angewandte Kunst Wien.

In dieser Zeit begegnete sie Werken von Karl Prantl, den ZERO-Künstlern und den von Licht durchfluteten Aquarellen Antonio Calderara. Ab 1971 schuf sie als freischaffende Künstlerin konzeptionelle Malerei in der Tradition der klassischen Moderne.

Schon in ihrer Jugend begann ihre Auseinandersetzung mit der Philosophie des Zen-Buddhismus, wobei sie auch Tuschzeichnungen, insbesondere jene des japanischen Malers Sengai kennenlernte.

Während Mitte der 1960er-Jahre kräftige Farben in einer geometrisierenden Formensprache entstanden, kristallisierte sich in den Folgejahren der Weg in die Monochromie heraus. Als geeignetes Medium der optimalen Reproduktion erkannte sie die Fotografie, die sie sich bei Eva Choung-Fux aneignete.

In den 1980er-Jahren wandte sie sich der Polaroid-Fotografie mit dem Ziel zu, die Themen Zeit und Licht sichtbar werden zu lassen. Die intensive Auseinandersetzung mit der Technik der Polaroids führte zur Arbeit mit immer größeren Polaroid-Kameras, letztlich auch mit der weltweit größten (100 × 200 cm) in Boston. Mit der Abbildung monochromer Flächen in bestimmten zeitlichen Abständen zeigte sie die Veränderungen des Lichts im Tagesverlauf.

Ihr erstes, 2007 entstandene Filmprojekt mit dem Titel zinnober zeigt in Echtzeit die Veränderungen einer zinnoberroten Fläche über einen Zeitraum des 13,5 Stunden unter dem Einfluss des Tageslichts im Verlauf eines Augusttages. Der als HD-Video mit Normaloptik im Seitenverhältnis 16:9 mit fixer Blende und einer Auflösung von 1440x1080/50 aufgenommene Film wurde direkt auf die Festplatte gespeichert. Der Film war Anlass für den Schweizer Komponisten Roland Dahinden zur Komposition des Musikstückes zinnober. Ebenso wie beim Filmprojekt zinnober wurden in der Folge auch aus dem Projekt blau, unendlich (2010) Einzelaufnahmen herausgelöst und als Foto- und Pixelarbeiten präsentiert.

Die Künstlerin erhielt fallweiseAufträge im Rahmen von Kunst am Bau und konzipierte und verwirklichte insbesondere in Oberösterreich und Salzburg u. a. Räume in Altersheimen sowie sakrale Räume (Meditationsräume, Kapellen, Aufbahrungshalle). Ihre Werke werden in zahlreichen österreichischen und internationalen Museen und öffentlichen Sammlungen gezeigt.

Ihre Werke befinden sich in den Sammlungen österreichischer und internationaler Museen.

Inge Dick lebt und arbeitet seit 1984 in Innerschwand am Mondsee in Oberösterreich. 2010/2011 beteiligte sie sich an der Restaurierung und den Neugestaltungen der Filialkirche Innerschwand am Mondsee, wo sie auch die Glasfenster schuf.

Ausstellungen

Werke von ihr wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, u. a.

  • Inge Dick, Malerei und Photographie, Museum moderner Kunst im Palais Liechtenstein, Wien (1984)
  • Inge Dick, work in progress, Rupertinum, Salzburg (1988)
  • Lichtzeiten, Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz (1994, 2001, 2008)
  • Soziale Fassaden, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München (2003)
  • Polaroid als Geste, Museum für Photographie, Braunschweig (2005)
  • Fotografie KONKRET, KONKRETE Fotografie, Museum im Kulturspeicher, Würzburg (2005)

Publikationen

  • Inge Dick: Malerei und Photographie 1971 - 1984; anlässlich der Ausstellung Arbeiten im Raum, im Museum Moderner Kunst, Palais Liechtenstein, Wien, München, 1984, ISBN 3-923581-02-5
  • Inge Dick: Inge Dick – Osamu Nakajima, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Oberösterreichischen Landesgalerie, Linz, 1994, Übersetzung ins Englische: Peter Waugh, ISBN 3-900746-65-6
  • Inge Dick: Inge Dick, große Polaroids, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in den Galerien Fotohof und Renate Bender, Salzburg, 1997, ISBN 3-901756-05-1
  • Friederike Mayröcker, Inge Dick, Carl Aigner (Hrsg.): Inge Dick: Licht, Raum, Zeit – Malerei und Polaroids, Katalog zu Ausstellungen im Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt (1998), Galerie im Theater Ingolstadt (1998), Kunsthalle Krems (1999), Heidelberg, 1998, ISBN 3-8295-0000-9
  • Inge Dick, Martin Hochleitner (Hrsg.): Katalog zur Ausstellung Aus der Sammlung: Licht – Werkbeispiele von Inge Dickin der Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz, Weitra, 2001, ISBN 3-85252-234-X
  • Inge Dick (Hrsg.): Mondsee Land Art, 6 öffentliche Plätze von zeitgenössischen Künstlern gestaltet, Weitra, 2006, ISBN 3-85252-760-0
  • Peter Assmann, Bodo Hell, Friederike Mayröcker, Inge Dick: Inge Dick – am Wasser, Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Kunstraum Galerie Schloss Mondsee, 2006, Mondsee, 2006, ISBN 978-3-9502162-0-2
  • Ruth Horak, Melissa Lumbroso, Inge Dick: Ausstellung Werkschau XIV: Inge Dick – Arbeiten 1989 bis 2007, Wien, 2009, ISBN 978-3-902725-27-1

Auszeichnungen

Die Künstlerin erhielt eine Reihe von Auszeichnungen (Auswahl):

  • Woyty-Wimmer Preis (1976)
  • Theodor-Körner-Preis (1979)
  • Förderpreis der Stadt Wien (1981)
  • Förderpreis Alfred Scharf Fond (1984)
  • Oberösterreichischer Landeskulturpreis für künstlerische Fotografie (1993)
  • 2. Internationaler Evard-Preis (2010)
  • Alfred-Kubin-Preis = Großer Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2011)
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 25 Jul 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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