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Hans Schurz

Hans Schurz

ďż˝¶sterreichischer SS-UntersturmfĂĽhrer und Leiter der Politischen Abteilung im KZ Auschwitz
Hans Schurz
The basics

Quick Facts

Intro ďż˝¶sterreichischer SS-UntersturmfĂĽhrer und Leiter der Politischen Abteilung im KZ Auschwitz
Was Police officer Nazi
From Austria-Hungary Austria Germany
Type Crime Law
Gender male
Birth 28 December 1913, Friesach, Austria
Death 1950 (aged 36 years)
Star sign Capricorn
Politics Nazi Party
Peoplepill ID hans-schurz
The details

Biography

Hans Schurz (* 28. Dezember 1913 in St. Salvator; † nach April 1945, 1950 vom Landesgericht Wien für tot erklärt) war ein österreichischer Kriminalsekretär, SS-Untersturmführer und Leiter der Politischen Abteilung im KZ Auschwitz.

Leben

Schurz wurde Anfang Februar 1932 Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 1.618.368) und nach dem „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich am 15. März 1938 Mitglied der SS (SS-Nr. 385.370). Während des Zweiten Weltkrieges wurde Schurz zur Gestapo nach Teschen versetzt.

Am 1. Mai 1943 wurde er in das KZ Auschwitz kommandiert, wo er zunächst Vertreter des Leiters der Politischen Abteilung Maximilian Grabner war. Nach Grabners Ablösung übernahm er am 1. Dezember 1943 die Leitung der Politischen Abteilung im KZ Auschwitz und blieb in dieser Funktion bis zur „Evakuierung“ des KZ Auschwitz im Januar 1945. Danach wurde er zum KZ Mittelbau-Dora kommandiert, wo er von März bis April 1945 noch die Politische Abteilung leitete. Der in der Politischen Abteilung tätige und Schurz unterstellte Häftling Franz Unikower berichtete nach Kriegsende: „Zunächst habe ich circa 14 Tage lang Akten aus Auschwitz, die mit einem Möbeltransportwagen angekommen waren, alphabetisch geordnet. Der Aktenbestand war außerordentlich“.

Der Verbleib von Schurz ist unbekannt, das Landesgericht Wien erklärte ihn 1950 für verstorben. Der ehemalige Leiter des Erkennungsdienstes der Politischen Abteilung in Auschwitz Bernhard Walter sagte nach Kriegsende aus, dass seines Wissens Schurz aus englischer Internierung entwichen sei.

Literatur

  • Ernst Klee: Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Ein Personenlexikon. S. Fischer, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-10-039333-3. 
  • WacĹ‚aw DĹ‚ugoborski, Franciszek Piper (Hrsg.): Auschwitz 1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, Oswiecim 1999, 5 Bände: I. Aufbau und Struktur des Lagers. II. Die Häftlinge - Existentzbedingungen, Arbeit und Tod. III. Vernichtung. IV. Widerstand. V. Epilog, ISBN 83-85047-76-X.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 16 Jun 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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