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Gustav von Boddien
Deutscher Forstwirt, Dichter und Zeichner

Gustav von Boddien

Gustav von Boddien
The basics

Quick Facts

Intro Deutscher Forstwirt, Dichter und Zeichner
Was Writer
From Germany
Field Literature
Gender male
Birth 30 March 1814, Ludwigslust, Ludwigslust-Parchim District, Mecklenburg-Western Pomerania, Germany
Death 27 August 1870, Schwerin, Schwerin District, German Democratic Republic, Germany (aged 56 years)
Star sign Aries
The details (from wikipedia)

Biography

Gustav (Friedrich Rudolph) von Boddien (* 30. März 1814 in Ludwigslust; † 27. August 1870 in Schwerin) war ein deutscher Forstmann, Dichter und Zeichner.

Leben

Gustav von Boddien war ein Sohn des mecklenburgischen Offiziers und großherzoglichen Adjutanten Johann Caspar von Boddien und seiner Frau Henriette, geb. von Dewitz (1772–1857). Otto von Dewitz war sein Onkel. Zu seinen acht Geschwistern zählten der preußische Offizier und Abgeordnete der Frankfurter Nationalversammlung Alfons von Boddien und der mecklenburg-strelitzsche Hofmarschall Adolph von Boddien (1812–1885).

Er besuchte das Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim und studierte ab 1832/33 an der Forstakademie Eberswalde. Als Jagdjunker im Revier Friedrichsmoor trat er in den mecklenburgischen Forstdienst ein. 1834 wurde er zum Kammerjunker ernannt. Ab 1843 war er in der großherzoglichen Forstverwaltung in Schwerin tätig und wurde 1848 Forstrevisor und dann Oberforstmeister. 1862 bat er aus gesundheitlichen Gründen um seine Entlassung und zog in den Süden. 1866 kehrte er nach Schwerin zurück.

Er erhielt eine künstlerische Ausbildung an den Kunstakademien in Posen und Dresden. 1848/49 schuf er eine Reihe von Karikaturen zu den Mitgliedern der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung, wie zum Beispiel zu Carl Pohle, die als Einzelblattdrucke verbreitet waren.

Nach 1848 widmete er sich auch der Dichtung. 1850 erschien seine Gedichtsammlung Lieder, aus der August Bungert, Hans Sommer und Wolfgang von Bartels (1883–1938) einzelne Werke vertonten; Anton Rubinstein vertonte drei davon: Es blinkt der Tau, Wie eine Lerch'in blauer Luft und Die Waldhexe 1869 als No. 1-3 seiner Sechs Lieder für eine Singstimme mit Clavierbegleitung: op. 72 sowie Die Heimath meiner Lieder 1872 als Teil der 6 Deutschen Lieder (ohne opus-Nummer). Besonders Es blinkt der Tau wurde, so Eduard Engel 1906, häufiger gesungen, der auch bemerkt, Boddien sei Dichter freilich nur der eines einzigen echten Liedes, denn in seiner Gedichtsammlung steht sonst nur recht bescheidenes Mittelgut.

Es blinkt der Tau in den Gräsern der Nacht,
Der Mond zieht vorüber in stiller Pracht,
Die Nachtigall singt in den Büschen;
Es schwebt über Wiesen ein Dämmerschein,
Der ganze Frühling duftet hinein,
Wir beide wandeln dazwischen.

O Lenz, wie bist du so wunderschön!
In dem blühenden Rausch dahinzugehn,
Am Arm seine zitternde Liebe,
Mit dem ersten Kuß in den Himmelsraum
Und fest zu glauben im törichten Traum,
Daß es ewig, ewig so bliebe!

Schriften

  • Lieder. 1850; 2. vermehrte Auflage, Schwerin: Stiller 1890

Literatur

  • Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Hinstorff Verlag, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01301-6, S. 1098. 
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 14 Jul 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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