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Gustav Binz
Deutscher Philologe

Gustav Binz

Gustav Binz
The basics

Quick Facts

Intro Deutscher Philologe
Was Philologist Orientalist Librarian
From Germany
Field Social science
Gender male
Birth 16 January 1865, Basel
Death 29 January 1951, Basel (aged 86 years)
The details (from wikipedia)

Biography

Gustav Binz (* 16. Januar 1865 in Basel; † 29. Januar 1951 ebenda) war ein deutscher Philologe und Bibliothekar.

Leben und Wirken

Gustav Binz studierte an der Universität Basel und in Berlin deutsche und romanische Philologie sowie Orientalistik. Nach seinen Studien wurde er an der Universität Basel zum Dr. phil. in deutscher Philologie promoviert. 1889 war er an der Bibliothek der Universität in Basel als Assistent tätig, 1892 als dritter Bibliothekar. 1893 habilitierte Binz, diesmal in englischer Philologie. Die nächsten Jahre war er in der Lehre tätig.

1908 wurde Binz Oberbibliothekar und damit Direktor der Stadtbibliothek Mainz und folgte dem ein Jahr zuvor ausgeschiedenen Wilhelm Velke in diesem Amt. In seine Amtszeit fällt der 1912 fertiggestellte Bau eines eigenen Bibliotheksgebäudes in der Rheinallee. Auch bei der bisher sehr bescheidenen Personalausstattung konnte Binz Erfolge verzeichnen. 1913 kam es zur Schaffung zweier neuer Stellen für wissenschaftliche Beamte, jeweils eine für die Bibliothek und eine für das Stadtarchiv sowie von zwei neuen Stellen für Bibliothekssekretärinnen. Damit konnte eine Neukatalogisierung der Bestände vorgenommen werden und mit Wilhelm Diepenbach, dem ersten wissenschaftlich ausgebildeten Beamten des Stadtarchivs, auch eine erste systematische Bestandsaufnahme des Münzkabinetts.

Binz betreute, ebenso wie sein Vorgänger Velke, in seiner bis 1920 dauernden Amtszeit nicht nur die Stadtbibliothek und das mit ihr verbundene Stadtarchiv, sondern auch das Münzkabinett und das seit 1900 bestehende Gutenberg-Museum. Nach seiner Amtszeit in Mainz kehrte er wieder an die Universitätsbibliothek Basel zurück, wo er die Funktion eines Oberbibliothekars innehatte.

Schriften (Auswahl)

  • Die Handschriften der Oeffentlichen Bibliothek der Universität Basel. Teil 1, Band 1, 1907.
  • Literarische Kriegsbeute aus Mainz in schwedischen Bibliotheken. L. Wilckens, 1917.
  • Rezension der Schriften Werner Oskar Felix Hodler: Beiträge zur Wortbildung und Wortbedeutung im Berndeutschen. W. Kohlhammer, 1923.

Literatur

  • Elisabeth Darapsky: Bibliothekare der Stadtbibliothek Mainz. In: Jürgen Busch (Hrsg.): De Bibliotheca Moguntina. Festschrift der Stadtbibliothek Mainz zum fünfzigjährigen Bestehen ihres Gebäudes Rheinallee 3 3/10 am 7. November 1962. Mainz 1963, S. 17-30.
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