Quantcast
peoplepill id: gerd-huber
GH
1 views today
1 views this week
Gerd Huber

Gerd Huber

German psychiatrist
Gerd Huber
The basics

Quick Facts

Intro German psychiatrist
Was Psychiatrist Professor Educator
From Germany
Type Academia Healthcare
Gender male
Birth 3 December 1921, Leinfelden-Echterdingen, Germany
Death 8 April 2012 (aged 90 years)
Star sign Sagittarius
Awards
Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany  
The details (from wikipedia)

Biography

Gerd Huber (* 3. Dezember 1921 in Echterdingen; † 8. April 2012) war ein deutscher Psychiater.

Leben und Wirken

Huber studierte in Tübingen Medizin, wo er sich der Landsmannschaft Ulmia anschloss. 1948 wurde er promoviert und 1957 in Heidelberg bei Walter Ritter von Baeyer habilitiert. Er leitete bis 1962 die dortige Psychiatrisch-Neurologische Poliklinik und die Neuroradiologische Abteilung. 1961 wurde er außerordentlicher Professor und wirkte als Oberarzt an der Universitätsnervenklinik Bonn. 1968 wurde er ordentlicher Professor in der psychiatrischen Klinik Ulm-Weißenau. 1974 war er ordentlicher Professor für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Hochschule Lübeck. Ab 1978 war Huber Direktor der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik der Universität Bonn.

Huber ist Autor mehrerer psychiatrischer Fachbücher.

Wirken

Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Schizophrenieforschung. Huber hat Studien zum Langzeitverlauf der Schizophrenie (Bonn-Studie), Befunde zur Ventrikelasymmetrie und zu den Basissymptomen veröffentlicht. Letzte sind bedeutsam für den Frühverlauf der Schizophrenie. Er ist Erstbeschreiber einer besonderen Form der Schizophrenie, der coenästhetischen Schizophrenie sowie des Pseudoneurasthenischen Syndroms.

Huber war Begründer und Ehrenvorsitzender der internationalen Arbeitsgemeinschaft für Psychosenerforschung. Er war Initiator der Kurt Schneider- und H.J. Weitbrecht-Wissenschaftspreise sowie Ehrenvorsitzender ihrer internationalen Kuratorien. Des Weiteren war Huber Ehrenmitglied deutscher, europäischer und süd- und nordamerikanischer Fachgesellschaften für Psychiatrie und Biologische Psychiatrie. Er war Honorary Fellow der World Federation of Societies of Biological Psychiatry. Er hatte Gastprofessuren mehrerer südamerikanischen Universitäten inne und war Ehrenpräsident der Lateinamerikanischen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Huber wurde mehrfach mit Ehrendoktorwürden ausgezeichnet.

Ehrungen

Gerd Huber wurde 1994 mit dem Bundesverdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in Anerkennung herausragender Leistungen in der psychiatrischen Forschung und für die Mehrung des Ansehens der deutschen Psychiatrie in der Weltmedizin ausgezeichnet. 2007 wurde der mit 20.000 Euro dotierte „Gerd-Huber-Preis“ für Forschungsarbeiten zur Psychoseprävention von der Firma AstraZeneca gestiftet.

Schriften (Auswahl)

  • Die coenästhetische Schizophrenie. In: Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie, Band 25, 1957, S. 429–426.
  • Pneumencephalographische und psychopathologische Bilder bei endogenen Psychosen. Berlin 1957.
  • Psychiatrie. Lehrbuch für Studium und Weiterbildung. Schattauer, Stuttgart 1974, ISBN 3-7945-0404-6, 7. Auflage 2005, ISBN 3-7945-2214-1
  • Mit Gisela Gross: Wahn. Eine deskriptiv-phänomenologische Untersuchung schizophrenen Wahns. Enke, Stuttgart 1977, ISBN 3-432-89061-3
  • Mit Gisela Gross und Reinhold Schüttler: Schizophrenie. Verlaufs- und sozialpsychiatrische Langzeituntersuchungen an den 1945–1959 in Bonn hospitalisierten schizophrenen Kranken. Springer, Heidelberg 1979, ISBN 3-540-09014-2
  • Mit Edith Zerbin-Rüdin: Schizophrenie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1979, ISBN 3-534-04885-7
  • Mit Lilo Süllwold: Schizophrene Basisstörungen. Springer, Berlin 1986, ISBN 3-540-16744-7

Literatur

  • Perspektiven psychiatrischer Forschung und Praxis. Veranstaltet im Clubhaus der Universität Bonn von der Weissenauer Arbeitsgemeinschaft für Psychosenforschung e. V., Festschrift aus Anlass des 70. Geburtstages von Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. Gerd Huber mit Verleihung des Kurt-Schneider-Preises. Hrsg. von Gisela Gross. Schattauer, Stuttgart 1994, ISBN 3-7945-1637-0
  • 50 Jahre Psychiatrie. Symposion am 13. Dezember 1996 in Bonn; Festschrift aus Anlaß des 75. Geburtstages von Professor Dr. med. Dr. med. h.c. Gerd Huber. Hrsg. von Gisela Gross. Schattauer, Stuttgart 1999, ISBN 3-7945-1979-5
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 16 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
comments so far.
Comments
From our partners
Sponsored
Reference sources
References
http://www.stuttgart-gedenkt.de/Traueranzeige/Gerd-Huber#
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=29616
http://www.astrazeneca.de/az/util/pdf_view.jsp?pdf=/az/content/misc/Gerd_Huber_Preis_Poster.pdf
http://IABotdeadurl.invalid/http://www.astrazeneca.de/az/util/pdf_view.jsp?pdf=/az/content/misc/Gerd_Huber_Preis_Poster.pdf
http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.astrazeneca.de/az/util/pdf_view.jsp?pdf=/az/content/misc/Gerd_Huber_Preis_Poster.pdf
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118554034
https://d-nb.info/gnd/118554034
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=118554034
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118554034
https://viaf.org/viaf/32462871/
https://tools.wmflabs.org/persondata/p/Gerd_Huber
arrow-left arrow-right instagram whatsapp myspace quora soundcloud spotify tumblr vk website youtube pandora tunein iheart itunes