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Fritz Tiebel
German politician

Fritz Tiebel

Fritz Tiebel
The basics

Quick Facts

Intro German politician
Was Politician
From Germany
Field Politics
Gender male
Birth 6 August 1889, Połajewo, Greater Poland Voivodeship, Gmina Połajewo, Czarnków-Trzcianka County, Greater Poland Voivodeship
Death 1 January 2000 (aged 110 years)
Politics Nazi Party
The details (from wikipedia)

Biography

Fritz Tiebel (* 6. August 1889 in Połajewo, Kreis Obornik, Provinz Posen; † unbekannt) war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Leben und Wirken

Tiebel war Sohn eines Volksschullehrers. Von 1895 bis 1901 besuchte er die Volksschule seines Vaters in Schwenda im Kreis Sangerhausen in der Provinz Sachsen. Danach besuchte er bis 1905 die Latina in den Frankeschen Stiftungen zu Halle an der Saale. Anschließend erreichte er in Privatunterricht das Abitur der Oberrealschule mit dem Einjährig-Freiwilligen-Zeugnis. 1908 trat Triebel in den Postdienst ein. Zunächst Postgehilfe, wurde er 1912 zum Postassistenten befördert. 1916 heiratete er. Von 1915 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg in den Infanterie-Regimentern 93 und 264 teil. Am 30. Oktober 1917 wurde Tiebel während der Dritten Flandernschlacht bei Menin-Langemarck schwer verwundet. Nach Kriegsende setzte er seine Tätigkeit bei der Post fort: 1925 wurde er Postinspektor, nachdem er bereits 1921 die Verwaltungsprüfung abgelegt hatte.

Im November 1920 trat Tiebel in die NSDAP ein. Nach dem NSDAP-Verbot 1923 wurde er im Mai 1925 erneut Parteimitglied und übernahm die Führung der NSDAP-Ortsgruppe in Wittenberg. Vorübergehend war er stellvertretender Gauleiter für den Gau Halle-Merseburg. Im Mai 1928 kandidierte er bei den Wahlen zum Preußischen Landtag, ohne ein Mandat zu erhalten. Zudem trat er als Reichsredner für die NSDAP auf und war Vorsitzender des Untersuchungs- und Schlichtungsausschusses (USchlA) im Gau Halle-Merseburg.

Bei der Reichstagswahl vom September 1930 wurde Tiebel als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 11 (Merseburg) in den Reichstag gewählt, dem er zunächst bis zum November 1932 angehörte. Nachdem Tiebel sein Mandat durch die Wahl vom November 1932 verloren hatte, konnte er nach der Wahl vom März 1933 in den Reichstag zurückkehren, dem er fortan ohne Unterbrechung bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 angehörte. Er war an der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes im März 1933 beteiligt.

Während der NS-Zeit war Tiebel als Hauptstellenleiter im Amt für Beamte der NSDAP ständiger Vertreter von Hermann Neef, des Reichsbeamtenführers und Reichswalters des Reichsbundes der Deutschen Beamten (RDB). Ferner war er Herausgeber der Tageszeitung Die Kursächsische Tageszeitung und Mitarbeiter der Nationalsozialistischen Beamten-Zeitung (NSBZ). Bei der Post schied Tiebel vor 1943 im Rang eines Oberpostrates aus. In der Sturmabteilung (SA) wurde er zuletzt im Januar 1942 zum Oberführer befördert. Im Gau Halle-Merseburg leitete Tiebel das Amt für Beamte; zudem war er ab Oktober 1933 der dortige Gauwart des RDB.

Schriften

  • Die Beamtenschaft Adolf Hitlers. Rede, gehalten am 4., 5., 6. und 7. Juni 1940, 1940.
  • Revolutionäres Beamtentum. Rede, gehalten auf dem Beamtenkundgebung am 2. Oktober 1940, 1940.

Literatur

  • Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: Statisten in Uniform: Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924. Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 667. 
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