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Fritz Indra

Fritz Indra

Austrian engineer
Fritz Indra
The basics

Quick Facts

Intro Austrian engineer
A.K.A. Friedrich Indra
Is Engineer
From Austria
Type Engineering
Gender male
Birth 22 March 1940, Vienna, Austria
Age: 80 years
Star sign AriesAries
The details

Biography

Fritz Indra (geboren 22. März 1940 in Wien als Friedrich Indra) ist ein österreichischer Diplom-Ingenieur und Motoren- und Fahrzeugentwickler.

Leben

Fritz Indra studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Wien, wo er 1969 in den Technischen Wissenschaften zum Dr. techn. promovierte. Von 1968 bis 1971 war er Hochschulassistent.

Von 1971 bis 1979 arbeitete er bei BMW-Alpina als Entwicklungsleiter und von 1979 bis 1985 als Leiter der Motorenkonstruktion bei Audi.

Von 1985 bis 1998 übernahm er bei Opel die Leitung der Motoren-Entwicklung und den Posten des Direktors in der Vorausentwicklung. Der von ihm mit entwickelte C20XE mit Vierventiltechnik galt zum Zeitpunkt seiner Einführung mit 37 % als der Ottomotor mit dem höchsten Wirkungsgrad. Indra arbeitete auch an den ersten Ecotec-Motoren mit, darunter den X10XE, einen Dreizylinder-Ottomotor, der mit dem „Goldenen Öltropfen“ des Automobilclubs Kraftfahrer-Schutz ausgezeichnet wurde. Ebenso konstruierte er die ersten Diesel-Direkteinspritzer (Y20… und Y22...) mit Vierventiltechnik und nur einer obenliegenden Nockenwelle (SOHC).

Von 1997 bis Ende März 2005 war er Executive Director in der Vorausentwicklung bei General Motors Powertrain in Detroit. Nebenbei war er Mitglied im Aufsichtsrat des Pan Asian Automotiv Center in Shanghai und der Metal Casting Technology in Milford.

Seit 1985 unterrichtet er an der TU Wien als Lehrbeauftragter, 1991 wurde er zum Honorarprofessor für Verbrennungskraftmaschinen ernannt. 1996 wurde diese auf unbestimmte Zeit verlängert. Indra unterrichtet im Fachgebiet „Rennmotoren und Rennwagen“.

Neben seinem Lehrauftrag übt er seit seiner Pensionierung beratende Tätigkeiten aus, so ist er bei AVL List „Executive Advisor to the Chairman and CEO“.

Auszeichnungen

  • 1983 erhielt er für die Innovation der von ihm entwickelten Audi-Turbomotoren den Preis der IGM
  • Im Oktober 1998 wurde er vom Bundespräsidenten Thomas Klestil mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
  • Am 2. November 2009 wurde ihm durch die Arbeitsgemeinschaft für Motorveteranen (AMV) der Béla Barényi-Preis für „Verdienste um die historische Kraftfahrt“ in der Clubzentrale des ÖAMTC am Schubertring in Wien überreicht.

Zitate

„Die wahre Kunst des Ingenieurs ist es, die Dinge einfach zu machen.“

Fritz Indra zur IAA 2003

„Hybridantriebe sind eine Vergewaltigung der Physik.“

Fritz Indra in der ADACmotorwelt 11/2005

„Um den Hybridantrieb besser aussehen zu lassen, haben die Japaner nebenher etwas sehr Sinnvolles gemacht. Sie haben sich mit dem Auto an sich beschäftigt, um den Luftwiderstand und die Rollreibung abzusenken. […] So kommt mindestens ein Drittel des Verbrauchsvorteils des Toyota Prius gar nicht von der Hybridtechnik, sondern vom optimierten Fahrzeug.“

Fritz Indra in der ADACmotorwelt 11/2005

Sonstiges

  • Fritz Indra besitzt selbst ein Exemplar des Intermeccanica Indra in Cabrio-Ausführung, an dessen Entwicklung er jedoch nicht beteiligt war.
  • Indra ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der MTZ und Privatmitglied der „Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums in Rüsselheim e.V.“

Bibliographie

  • Niki Lauda, Fritz Indra und Herbert Völker: Formel 1. Technik und Praxis des Grand-Prix-Sports. Motorbuch Verlag, 1975, ISBN 3-85368-817-9
  • Fritz Indra und Gert Hack: Formel-1-Motoren unter der Lupe, 1. Auflage Motorbuch Verlag 1985, ISBN 3-613-01075-5
  • Niki Lauda, Fritz Indra und Herbert Völker: Die neue Formel 1. Das Turbo-Zeitalter. Orac Verlag, 1992, ISBN 3-85368-910-8
  • Fritz Indra und Gert Hack: Formel-1-Motoren, 1. Auflage Motorbuch-Verlag 1997, ISBN 3-613-01803-9
  • Fritz Indra und Gert Hack: Mehrventilmotoren, 1. Auflage Motorbuch-Verlag 2003, ISBN 3-613-02260-5
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 10 Mar 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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Reference sources
References
http://whitepages.tuwien.ac.at/oid/2121689.html
https://tools.wmflabs.org/giftbot/deref.fcgi?url=http://media.gm.com/de/opel/de/news/pr_old/pressrelease_1332.htm
http://deadurl.invalid/http://media.gm.com/de/opel/de/news/pr_old/pressrelease_1332.htm
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http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://media.gm.com/de/opel/de/news/pr_old/pressrelease_1332.htm
http://www.automobil-industrie.vogel.de/antrieb/articles/374654/index4.html
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-8775794.html
https://tiss.tuwien.ac.at/mbl/blatt_struktur/anzeigen/7192#p233
http://www.bayern-innovativ.de/motorentechnologie2008/flyer.pdf
https://web.archive.org/web/20121026001027/http://www.oeamtc.at/motorjournalisten/preis.html
https://tools.wmflabs.org/giftbot/deref.fcgi?url=http://www.oeamtc.at/motorjournalisten/preis.html
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