Quantcast
FR
Germany
19 views this week
Ferdinand Röse

Ferdinand Röse

German writer (1815-1859)
The basics
Quick Facts
Intro German writer (1815-1859)
Countries Germany
Occupations Writer Philosopher
A.K.A. Johann Anton Ferdinand Röse
Gender male
Birth 1815 (Lübeck)
Death 1859 (Kruft)
The details
Biography

Johann Anton Ferdinand Röse (* 27. September 1815 in Lübeck; † 27. November 1859 in Kruft) war ein deutscher Dichter und Philosoph.

Leben

Röse war Sohn eines Lübecker Getreidemaklers. Er besuchte das Katharineum zu Lübeck und war dort Schulkamerad des späteren Dichters Emanuel Geibel und 1835/36 auch Klassenkamerad von Theodor Storm, den er in die neuere deutsche Literatur einführte. Zu Beiden entwickelte sich während der Lübecker Schulzeit eine lebenslange Freundschaft. Für diese Zeit wird er dem Umfeld der Jung-Lübeck genannten Erneuerungsbewegung zugerechnet. Röse studierte von 1836 bis 1840 Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten in Berlin, Basel und München. Danach versuchte er zunächst als Dozent in Basel und von 1847 bis 1849 an der Universität Tübingen den vergeblichen Einstieg in eine philosophische Lehrtätigkeit als Hochschullehrer. Diese Anerkennung blieb ihm versagt, und er widmete sich einem schriftstellerisch produktiven, aber insgesamt eher wenig glücklichen Leben als Privatgelehrter und Volksschriftsteller in Stuttgart, Augsburg und Berlin. Die letzten Jahre verbrachte er, von Krankheit gezeichnet, in ärmlichen Verhältnissen lebend am Rhein, wo er an den Folgen eines Blutsturzes verstarb.

Schriften

  • Die Erkenntnisweise des Absoluten. 1841
  • Lübische Chronik. 1842
  • Ideen von den göttlichen Dingen. 1847
  • Die Psychologie als Einleitung zur Individualitätsphilosophie. 1856

Literatur

  • Hugo Schramm-Macdonald: Röse, Ferdinand. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 29, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 186 f.
  • Fritz Böhme: Ferdinand Röse, der Freund Geibels. Zur hundertsten Wiederkehr ihres Geburtstages 1915. In: Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde
  • Paul Brockhaus: Ferdinand Röse – Lübecks vergessener Philosoph. In: Der Wagen. 1957, S. 73–77.
  • Paul Brockhaus: Ferdinand Röse. Der Freund Geibels und Storms, ein vergessener Philosoph und Volksschriftsteller. In: Der Wagen 1960, S. 79–82.
  • Rudolf Reuter: Ferdinand Röse, ein vergessener politischer Philosoph und Vorkämpfer des Völkerbundgedankens. 1921
  • Jendris Alwast: Röse, Ferdinand. In: Lübecker Lebensläufe. Neumünster 1993, S. 331–334, ISBN 3-529-02729-4
The contents of this page are sourced from Wikipedia article. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
comments so far.
Comments
References
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=116593431
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=116593431
https://d-nb.info/gnd/116593431
https://lccn.loc.gov/no2002059182
https://tools.wmflabs.org/persondata/p/Ferdinand_R%C3%B6se
https://viaf.org/viaf/15524031/
Leben Schriften Literatur
arrow-left arrow-right arrow-up arrow-down instagram whatsapp myspace quora soundcloud spotify tumblr vk website youtube stumbleupon comments comments pandora gplay iheart tunein pandora gplay iheart tunein itunes