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Germany
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Eva Quante-Brandt

Eva Quante-Brandt

German politician
The basics
Quick Facts
Intro German politician
Countries Germany
Occupations Politician Educator
Gender female
Birth 13 January 1960 (Bremen, Free Hanseatic City of Bremen, Germany)
Politics Social Democratic Party of Germany
The details
Biography

Eva Quante-Brandt (* 13. Januar 1960 in Bremen) ist eine deutsche Pädagogin, Hochschullehrerin und Politikerin (SPD). Sie war von 2011 bis 2012 Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa. Von Dezember 2012 bis Juli 2015 war sie Senatorin für Bildung und Wissenschaft. Seit 15. Juli 2015 ist sie Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Biografie

Quante-Brandt studierte von 1980 bis 1986 Pädagogik, Germanistik und Sport auf Lehramt an der Universität Hamburg und schloss 1988 nach einem Referendariat in Bremen das Studium mit dem Zweiten Staatsexamen ab.

Quante-Brandt lebt in Bremen, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Forschung und Lehre

Von 1988 bis 1991 war sie Geschäftsführerin der Bremer Arbeitslosen-Selbsthilfe.

1991 begleitete sie wissenschaftlich einige von der EU geförderte Projekte Bremens und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Re-Integration langzeitarbeitsloser Jugendlicher und junger Erwachsener durch Arbeit an der Universität Bremen. 1994 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Wissenschaftssenator und 1995 an der Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen, verbunden mit einem Lehrauftrag im Studiengang Erwachsenenbildung. 1996 wurde Eva Quante-Brandt in Bremen zum Dr. rer. pol. promoviert. 1996 gründete und leitete sie einen Arbeitsausschuss zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen und war in der Benachteiligtenforschung an der Akademie für Arbeit und Politik tätig. Seit 1999 folgten Aufgaben im Bereich der Ausbildung zur Konfliktvermittlung in der Berufsausbildung, ein Projekt, das sie seit 2001 leitete.

Quante-Brandt habilitierte sich 2003. Danach war sie bis 2004 als Mitarbeiterin in Projekten der Universität tätig für ein Curriculum zu qualitativen Methoden der Sozialforschung sowie für eine Innovative Berufsbildung. Von 2004 bis 2008 wirkte sie mit im Lenkungsausschuss der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen und im Koordinierungsgremium der Schulbegleitforschung des Landesinstitutes für Schulen in Bremen; sie war deshalb Mitglied im Ausbildungsbeirat der Allgemeinen Berufsschulen. 2008 erfolgte ihre Berufung zur Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung. 2009 wurde sie Professorin an der Universität Bremen, an der sie in verschiedenen Fachbereichen davor und danach lehrte. Sie nahm zudem eine Vertretungsprofessur in Darmstadt wahr.

Seit November 2009 ist Eva Quante-Brandt Direktorin der Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen.

Politik

Quante-Brandt ist seit 1981 Mitglied der SPD. Sie war lange Jahre Vorsitzende des Juso-Landesverbandes Bremen. Sie war danach Mitglied im Landesvorstand der SPD Bremen.

Sie wurde am 30. Juni 2011 als Staatsrätin und Bevollmächtigte beim Bund sowie für Europaangelegenheiten und Angelegenheiten der Integration unter Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) berufen (Senat Böhrnsen III). Am 6. Juli 2011 wurde sie durch die Bremische Bürgerschaft als Mitglied des Senats bestätigt. Quante-Brandt trat die Nachfolge von Kerstin Kießler (SPD) an.

Sie wurde im Dezember 2012 als Senatorin für Bildung und Wissenschaft in den Senat unter Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) berufen (Senat Böhrnsen III). Ihre Vorgängerin war Renate Jürgens-Pieper. Das Amt übte sie bis Mitte Juli 2015 aus, danach wurde sie unter Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) als Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz berufen (Senat Sieling).

Weitere Mitgliedschaften

Quante-Brandt wurde bekannt als Vorsitzende der Bremer Sportjugend. Sie ist seit 1991 Gründungs- und Vorstandsmitglied beim Haus der Zukunft in Bremen-Lüssum-Bockhorn und seit 2002 beim Verein Frauen, Arbeit und Wirtschaft. Sie ist seit 2007 Vorsitzende der Bremischen Kinder und Jugendstiftung und seit 2008 Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Publikationen (Auswahl)

  • Der Schlüssel zur Freiheit. Zusammenhänge zwischen Sozialisation und verwehrter beruflicher Integration. Am Beispiel berufs- und ausbildungslos gebliebener Jugendlicher und junger Erwachsener. Kooperation Universität – Arbeiterkammer Bremen, Bremen 1997, ISBN 3-88722-387-x (Zugleich: Bremen, Universität, Dissertation, 1996: Zusammenhänge zwischen Sozialisation und verwehrter beruflicher Integration am Beispiel berufs- und ausbildungslos gebliebener Jugendlicher und junger Erwachsener.).
  • Konflikte im Spannungsfeld von Arbeit und Beruf. Chancen für die Gestaltung arbeitsorientierter Bildungsprozesse (= Berufsbildung, Arbeit und Innovation. Bd. 21). Bertelsmann, Bielefeld 2003, ISBN 3-7639-3169-4 (Zugleich: Bremen, Universität, Habilitations-Schrift, 2003).
  • mit Theda Grabow: Betriebliche Lernbedingungen aus der Perspektive von Auszubildenden. In: Winfried Heidemann u. a. (Hrsg.): Zukunft der Berufsausbildung (= Edition der Hans-Böckler-Stiftung 235 Bildung und Qualifizierung). Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-86593-125-2, S. 113–129.

Siehe auch

  • Bremer Staatsräte und Stellvertreter von Senatoren
  • Liste der Bildungssenatoren von Bremen
  • Liste der Gesundheitssenatoren von Bremen
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