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Eduard Einschlag

Eduard Einschlag

Duits kunstschilder (1879-1945)
Eduard Einschlag
The basics

Quick Facts

Intro Duits kunstschilder (1879-1945)
A.K.A. Eduard David Einschlag
Was Painter
From Germany
Type Arts
Gender male
Birth 28 February 1879, Leipzig, Leipzig District, German Democratic Republic
Death 8 May 1945 (aged 66 years)
Peoplepill ID eduard-einschlag
The details (from wikipedia)

Biography

David Eduard Einschlag (* 28. Februar 1879 in Leipzig; † 8. Mai 1945) war ein deutscher Maler und Radierer. Er gilt als einer der Hauptvertreter der Leipziger Impressionisten.

Leben

Einschlag wurde in der Messestadt Leipzig als zweitältester Sohn des jüdischen Buchhalters Joseph Einschlag im Wohnhaus Nürnberger Straße 30 geboren. Sein Vater war Ehrenmitglied der Leipziger Sing-Akademie und Mitbegründer des Schubertbundes in Leipzig.

Eduard Einschlag besuchte in seiner Geburtsstadt die Bürger- und anschließend die Handelsschule. Zunächst war er kurzzeitig in der Firma des Vaters auf kaufmännischem Gebiet tätig, bevor er an die Königliche Kunstakademie und Kunstgewerbeschule in Leipzig zu Ludwig Nieper zur Ausbildung ging. Nach der Jahrhundertwende wechselte Eduard Einschlag an die Akademie nach München, und studierte dort bei Peter Halm die Radierkunst. Anschließend schrieb er sich an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin ein, und wurde dort Meisterschüler von Karl Köpping.

Bereits 1908 wurde auf der Berliner Kunstausstellung ein Stillleben von Eduard Einschlag zum Kauf angeboten. Zu diesem Zeitpunkt war Einschlag bereits nach Charlottenburg übergesiedelt, wo er eine Wohnung in den Hardenbergstraße 33 fand.

1909 ging Einschlag zur Weiterbildung nach Paris. Im darauffolgenden Jahr kehrte er nach Leipzig zurück, wo er fortan wirkte. Hier wurde er Mitglied der Leipziger Sezession, des Deutschen Künstlerbundes sowie Mitbegründer der Leipziger Jahresausstellung (Lia), für die er mehrere Ausstellungen organisierte.

1914 erhielt er auf der Bugra die Goldene Staatsmedaille. 1926 nahm er an der Biennale in Venedig teil.

Während der Zeit des Nationalsozialismus war Eduard Einschlag Repressalien ausgesetzt. Per Gesetz war er nun polnischer Staatsbürger. Vermutlich wurde er im November 1938 gemeinsam mit anderen 5000 Leipziger Bürgern in Eisenbahnwaggons an die polnische Grenze abgeschoben. Sein weiterer Lebensweg verliert sich zu diesem Zeitpunkt. 1966 wurde er für den 8. Mai 1945 für tot erklärt.

Max Schwimmer schätzte 1959 Eduard Einschlag wie folgt ein: „Eduard Einschlag war eine führende Persönlichkeit des Leipziger, ja des deutschen Kunstlebens. Er hat als Maler und Graphiker großen Erfolg gehabt und galt unter den Künstlern als eine anregende und bedeutende Persönlichkeit. Die künstlerische Jugend verehrte und bewunderte ihn. [...] Der Generaldirektor der Berliner Galerien Geheimrat Dr. Bode schätzte sein hohes Können und ließ verschiedene Meisterwerke holländischer Kunst des 17. Jahrhunderts von ihm in graphischen Techniken herstellen. Einschlag studierte in München, Berlin und Paris. Seine Ermordung durch die Nazis hat alle anständigen Künstler Leipzigs tief bewegt und erschreckt.“

Literatur

  • Hubert Lang: Der Maler Eduard Einschlag. In: Sächsische Heimatblätter 36, Nr. 5, 1990, S. 271-273.
  • Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Bd. 13 (E) zusammen mit Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts, E. A. Seemann (CD-ROM), Leipzig 2008. ISBN 978-3-86502-177-9. (S. 94)
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