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Claudia Nothelle

Claudia Nothelle

German journalist
Claudia Nothelle
The basics

Quick Facts

Intro German journalist
Is Journalist
From Germany
Type Journalism
Gender female
Birth 13 February 1964, Unna, Unna, Arnsberg Government Region, Germany
Age 57 years
Star sign Aquarius
The details (from wikipedia)

Biography

Claudia Nothelle (* 13. Februar 1964 in Unna, Nordrhein-Westfalen) ist eine deutsche Journalistin, ehemalige Chefredakteurin des RBB Fernsehens und bis 2017 Programmdirektorin beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Heute Professorin für Fernseh-Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Leben

Nothelle verbrachte ihre Kindheit und Jugend bei Köln. Sie studierte nach dem Abitur katholische Theologie, Germanistik und Pädagogik. Von 1984 bis 1986 hatte sie ein Stipendium des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München, wo sie eine studienbegleitende journalistische Ausbildung machte. 1988 absolvierte sie das 1. Staatsexamen und 1993 wurde sie über das Thema Zwischen Pop und Politik: zum Weltbild der Jugendzeitschriften „Bravo“, „ran“ und „Junge Zeit“ an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zum Dr. phil. promoviert. Journalistisch war sie für Regionalzeitungen in Köln, Dortmund und Frankfurt tätig. Außerdem arbeitet sie im Studio Konstanz des Südwestfunks und war bei der Viola Film in Ottobrunn beschäftigt.

Von 1992 bis 2006 war Claudia Nothelle beim MDR Fernsehen. Bis 1995 war ihr Tätigkeitsbereich das Landesfunkhaus Thüringen in Erfurt, danach die Redaktion Inland, wobei sie auch beim Politmagazin Fakt mitarbeitete. Für die Redaktion von ARD-aktuell war sie von 1998 bis 2002 in Dresden und Leipzig aktiv, ferner war sie regelmäßig im ARD-Studio Neu-Delhi beschäftigt und wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als Reisekorrespondentin in Pakistan und Afghanistan eingesetzt. Als Korrespondentin des MDR im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin war sie von 2003 bis 2006 tätig.

Ab 2006 war Nothelle beim Rundfunk Berlin-Brandenburg beschäftigt. Im November 2006 trat sie die Nachfolge von Petra Lidschreiber als Chefredakteurin des RBB Fernsehens an. In dieser Position arbeitete sie bis Mai 2009 und fungierte parallel dazu von 2008 bis 2009 als Fernsehdirektorin des RBB. Im Mai 2009 wurden die Fernsehdirektion und die Hörfunkdirektion zur multimedialen Programmdirektion, deren Leitung sie übernahm, zusammengelegt. Sie trug damit als einzige Programmdirektorin eines ARD-Senders mit eigenem Fernsehprogramm Verantwortung für die sechs Hörfunkprogramme des RBB, das RBB Fernsehen sowie die journalistischen Anteile des Internetauftritts und den Videotext des RBB. Im Dezember 2013 wurde ihre Amtszeit vom Rundfunkrat um fünf Jahre bis 2019 verlängert. Im Dezember 2016 endete ihre Tätigkeit auf eigenen Wunsch. Sie ist seit dem Wintersemester 2017 Professorin für Fernsehjournalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Nothelle ist Vorsitzende des Aufsichtsrats des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses, Vorsitzende des Kuratoriums der Berliner Krebsstiftung, Mitglied im Beirat der Harold Bob Stiftung, Jurymitglied für den Medienpreis Politik des Deutschen Bundestags, Mitglied im Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Die Theologin Ursula Nothelle-Wildfeuer ist ihre Schwester.

Schriften

Bücher

  • 1991: Luftbrücke. Ministranten beten. Verlag Herder, ISBN 3-451-22289-2.
  • 1994: Zwischen Pop und Politik. Zum Weltbild der Jugendzeitschriften "Bravo", "ran" und "Junge Zeit". Lit Verlag, ISBN 3-89473-812-X (Dissertation).

Beiträge

  • 2013: Vorsicht Falle! Scripted Reality, retouchierte Fotos, Pseudonyme – Täuschung als medienethische Herausforderung. In: Communicatio Socialis, Bd. 46, Nr. 3–4: 432–442.
  • 2015: Fernsehen und Kirche – Fünf Thesen zu einem schwierigen Verhältnis. In: Peter Klasvogt, Stefan Klug (Hg.): Europa – Wertegemeinschaft oder Wirtschaftsunion? Bonifatius Verlag Paderborn, S. 161–165.
  • 2015: Eine Reifeprüfung für unser Land. Fernsehnutzung in Ost und West 25 Jahre nach der Wiedervereinigung. In: promedia – Das medienpolitische Magazin. Ausgabe November 2015, promedia Verlag Weimar.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 09 Sep 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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References
http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article179400/Zur-Person-Claudia-Nothelle.html
http://www.focus.de/regional/berlin/medien-claudia-nothelle-bleibt-rbb-programmdirektorin_id_3460398.html
https://www.medienkorrespondenz.de/personalien/artikel/jan-schulte-kellinghausclaudia-nothelle-rbbnbsp.html
https://web.archive.org/web/20180404073205/https://www.hs-magdeburg.de/hochschule/fachbereiche/soziale-arbeit-gesundheit-und-medien/sozial-und-gesundheitswesen/mitarbeiter/dr-claudia-nothelle.html
http://www.ifp-kma.de/ueber-uns/aufsichtsrat/dr-claudia-nothelle
http://www.berliner-krebsgesellschaft.de/stiftung/kuratorium.html
https://web.archive.org/web/20160107200306/http://www.harold-bob-stiftung.eu/organe_text2.htm
https://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/parlamentspreise/medienpreis/jury_medien/246174
https://web.archive.org/web/20160107201043/http://www.dioezesanrat-berlin.de/mitglieder/?navanchor=1110001
http://www.zdk.de/organisation/mitglieder/einzelpersoenlichkeiten/A/
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/sieg-und-rhein/sankt-augustin/%E2%80%9ELebensRaum-Kirche%E2%80%9D-lud-erstmalig-zur-Talkrunde-ein-article4118337.html
https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/0010-3497-2013-3-4-432.pdf
https://web.archive.org/web/20160107203954/http://www.bonifatius-verlag.de/produkt-1/europa_wertegemeinschaft_oder_wirtschaftsunion/252
http://www.promedia-berlin.de/index.php?id=125
https://kress.de/koepfe/kresskoepfe-detail/profil/20040-claudia-nothelle.html
https://d-nb.info/gnd/1049679318
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