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Germany
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Caspar Bussingius

Caspar Bussingius

German theologian
The basics
Quick Facts
Intro German theologian
Countries Germany
Occupations Theologian
Gender male
Birth March 9, 1658 (Neukloster, Nordwestmecklenburg District, Mecklenburg-Western Pomerania, Germany)
Death October 20, 1732 (Oldenburg, Lower Saxony, Germany)
The details
Biography

Caspar Bussing, auch Büssing, Bussingius (* 9. März 1658 in Neukloster; † 20. Oktober 1732 in Oldenburg (Oldenburg)) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe, Mathematiker und Heraldiker.

Er war das jüngste von neun Kindern des gleichnamigen mecklenburgischen Pastors aus der Ehe mit Magdalena Lichtenfeld. Diese war die Tochter des Pastors, dessen Amt Büssing sen. einnahm. Der Vater nannte sich auch Büssing bzw. Bussingius und stammte aus Stolzenau an der Weser.

1680 schrieb sich Bussing zum Studium an der Universität Rostock ein. Er wurde 1691 Professor für Mathematik am Akademischen Gymnasium in Hamburg, 1694 Pastor an der Hauptkirche St. Michaelis (Hamburg) und 1699 Pastor am Hamburger Dom. 1707 entlassen, wurde er 1708 zum Generalsuperintendenten und Konsistorialrat in Oldenburg sowie zum Hauptpastor an der Lambertikirche berufen. Drei Jahre später wurde er zusätzlich Generalsuperintendent für die Herzogtümer Bremen und Verden, nachdem sie im Großen Nordischen Krieg von Dänemark besetzt worden waren und der bisherige schwedisch eingesetzte Generalsuperintendent Johann Diecmann sich geweigert hatte, in sein Amt zurückzukehren. Nachdem das Herzogtum Bremen-Verden 1714 an Kurhannover gefallen war, gab Bussing das zusätzliche Amt 1715 wieder an Diecmann ab. Die Generalsuperintendentur über Oldenburg übte Bussing bis zu seinem Tode aus.

Bussing beschäftigte sich intensiv mit der Heraldik.

Schriften

  • Conspectus Heraldicae. Schultz, Hamburg 1693 (Digitalisat).
  • Bremen-Verdischer Rittersaal. Einleitung zu der Herolds-Kunst. Schultz, Hamburg 1694.
  • Einleitung zu der Herolds-Kunst. Auff Eine bequeme und deutliche Art verfasset. In zwey Theilen Die Wapen Der vornehmsten Staaten Als Käyser/ Könige/ Fürsten und Republiquen von gantz Europa Gleichsahm auff einen Anblick darstellend Und In dieser Teutschen Ubersetzung Mit einem Neuen Theil Von der Wapen-Kunst insgemein. Schultz, Hamburg 1694 (Digitalisat).

Literatur

  • Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. Bibliographisches Institut, Leipzig 1984.
  • Bernd Moeller, Bruno Jahn: Deutsche Biographische Enzyklopädie der Theologie und der Kirchen (DBETh). De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3110959887, S. 203 f. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.

Belege


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References
http://192.124.243.55/cgi-bin/gkdb.pl?x=u&t_show=x&wertreg=PER&wert=bussing,+caspar++-+BIOGRAFIE&reccheck=,95184
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=123631815
http://www.landesbibliographie-mv.de/REL?PPN=232337853
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/id/95490
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd17/id/95489
http://www.chemie.uni-hamburg.de/publikationen/AG/Dozenten.html
http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100034886
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=123631815
https://books.google.de/books?id=OC3Cwdi9Zk8C&pg=PA203#v=onepage
https://d-nb.info/gnd/123631815
https://archive.org/stream/bub_gb_Gn8sAAAAYAAJ#page/n57/mode/2up
Schriften Literatur Belege
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