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Bruno Carstens: German actor (1918 - 2001) | Biography, Facts, Information, Career, Wiki, Life
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Bruno Carstens
German actor

Bruno Carstens

Bruno Carstens
The basics

Quick Facts

Intro German actor
Was Actor Stage actor Film actor
From Germany Germany
Field Film, TV, Stage & Radio
Gender male
Birth 26 October 1918, Wilhelmshaven, Lower Saxony, Germany
Death 30 October 2001, Saalfeld, Saalfeld-Rudolstadt, Thuringia, Germany (aged 83 years)
Politics Socialist Unity Party of Germany
Family
Spouse: Isot Kilian
The details (from wikipedia)

Biography

Bruno Carstens (* 26. Oktober 1918 in Wilhelmshaven; † 30. Oktober 2001 in Saalfeld, Thüringen) war ein deutscher Schauspieler. Er war der erste Fernsehkommissar der Deutschen Demokratischen Republik.

Leben

Ab 1933 erlernte er den Beruf des Seemanns. Zu Kriegsbeginn 1939 wurde er als Matrose zur Kriegsmarine überstellt. Sein Versuch nach England zu fliehen schlug fehl, er wurde in das Strafbataillon 999 gepresst. Beim ersten Einsatz lief er zur Roten Armee über. In einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager bei Karaganda und an der Zentralen Antifa-Schule sammelte er erste Schauspielerfahrungen.

Nach dem Krieg kehrte er nach Deutschland zurück, ging in die Sowjetische Besatzungszone und wurde 1948 Mitglied der SED. Er nahm ein Schauspielstudium am Deutschen Theaterinstitut in Weimar auf. Es folgten Bühnenstationen in Weimar, Leipzig und Brandenburg (Havel), ehe er 1959 zum Berliner Ensemble stieß, zu dem er lange Jahre gehörte.

Daneben fand Carstens in Film und Fernsehen ein großes Betätigungsfeld. Zwischen 1959 und 1968 spielte er als erster Fernseh-Kommissar der DDR den Hauptmann Wernicke in der Reihe Blaulicht. Außerdem wirkte er in Fernsehmehrteilern wie Tempel des Satans und dem Kinderfilm-Klassiker Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen unter der Regie von Rolf Losansky. Ab 1970 war er auch Mitglied des Schauspielerensembles des Fernsehen der DDR.

Carstens war Mitglied des Bundesvorstandes des FDGB und des Zentralvorstandes der Gewerkschaft Kunst.

Grabstätte des Ehepaares

Bruno Carstens war mit der Schauspielerin Isot Kilian verheiratet, die er in seiner Zeit am Berliner Ensemble kennengelernt hatte. Er ruht auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin neben seiner Gattin.

Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.

Auszeichnungen

  • 1962: Heinrich-Greif-Preis
  • 1978: Vaterländischer Verdienstorden in Bronze

Filmografie (Auswahl)

  • 1955: Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse
  • 1959-68: Blaulicht (TV-Serie)
  • 1960: Immer am Weg dein Gesicht (TV)
  • 1960: Die Liebe und der Co-Pilot
  • 1960/2014: Sommerwege
  • 1961: Professor Mamlock
  • 1961: Gewissen in Aufruhr (TV-Serie)
  • 1962: Tempel des Satans
  • 1963: Karbid und Sauerampfer
  • 1963: Jetzt und in der Stunde meines Todes
  • 1963: Christine
  • 1964: Das Lied vom Trompeter
  • 1964: Pension Boulanka
  • 1964: Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen
  • 1965: König Drosselbart
  • 1965: Die besten Jahre
  • 1966: Die Tage der Commune (Theateraufzeichnung)
  • 1966: Die Ermittlung (Theateraufzeichnung)
  • 1966/2009: Hände hoch oder ich schieße
  • 1967: Der Revolver des Corporals
  • 1968: Heißer Sommer
  • 1969: Weiße Wölfe
  • 1969: Im Himmel ist doch Jahrmarkt
  • 1970: Tödlicher Irrtum
  • 1971: Dornröschen
  • 1971: Optimistische Tragödie (TV)
  • 1971: Osceola
  • 1971: Hut ab, wenn du küsst!
  • 1972: Polizeiruf 110: Das Haus an der Bahn (TV-Reihe)
  • 1972: Euch werd ich’s zeigen
  • 1972: Polizeiruf 110: Das Ende einer Mondscheinfahrt (TV-Reihe)
  • 1973: Das Licht der Schwarzen Kerze (Fernsehfilm)
  • 1973: Polizeiruf 110: Eine Madonna zuviel (TV-Reihe)
  • 1973: Stülpner-Legende (TV-Mehrteiler)
  • 1973: Zement (Fernsehfilm, 2 Teile)
  • 1974: … verdammt, ich bin erwachsen
  • 1975: Am Ende der Welt
  • 1975: Polizeiruf 110: Das letzte Wochenende (TV-Reihe)
  • 1975: Die schwarze Mühle (TV)
  • 1976: Trini
  • 1976: Polizeiruf 110: Ein ungewöhnlicher Auftrag (TV-Reihe)
  • 1977: Ein Schneemann für Afrika
  • 1977: Auftrag: Überleben (TV)
  • 1980: Unser Mann ist König (TV-Reihe)
  • 1981: Polizeiruf 110: Glassplitter (TV-Reihe)
  • 1982: Der lange Ritt zur Schule
  • 1983: Martin Luther
  • 1983: Polizeiruf 110: Der Selbstbetrug (TV-Reihe)
  • 1984: Front ohne Gnade (TV-Serie)
  • 1984: Polizeiruf 110: Freunde (TV-Reihe)
  • 1985: Weiße Wolke Carolin
  • 1987: Die Alleinseglerin
  • 1988: Barfuß ins Bett (TV-Serie)
  • 1989: Polizeiruf 110: Der Fund (TV-Reihe)
  • 1990: Polizeiruf 110: Abgründe (TV-Reihe)
  • 1990: Spreewaldfamilie (TV-Serie)

Theater

  • 1965: Heinar Kipphardt: In der Sache J. Robert Oppenheimer (Air-Force-Wissenschaftler) – Regie: Manfred Wekwerth/Joachim Tenschert (Berliner Ensemble)
  • 1967: Bertolt Brecht: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Dreieinigkeitsmoses) – Regie: Manfred Karge/Matthias Langhoff (Berliner Ensemble)
  • 1969: Helmut Baierl: Johanna von Döbeln (BGL-Vorsitzender) – Regie: Manfred Wekwerth/Helmut Rabe (Berliner Ensemble)
  • 1969: Wsewolod Wischnewski: Optimistische Tragödie (Anarchistenführer) – Regie: Isot Kilian/Klaus Erforth/Alexander Stillmark (Berliner Ensemble)

Hörspiele

  • 1960: Rosel Willers: Gelegenheit macht Liebe – Regie: Werner Wieland (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1960: Anna und Friedrich Schlotterbeck: An der Fernverkehrsstraße 106 (Godknecht) – Regie: Theodor Popp (Rundfunk der DDR)
  • 1963: Bertolt Brecht: Das kleine Mahagonny – Regie: Manfred Karge (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1968: Siegfried Pfaff: Kostja, der Funker (Verkäufer) – Regie: Detlef Kurzweg (Kinderhörspiel (2 Teile) – Rundfunk der DDR)
  • 1968: Nikolai Dubow: Der Junge am Meer (Vater) – Regie: Manfred Täubert (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1970: Arne Leonhardt: Unser stiller Mann – Regie: Werner Grunow (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1971: Bertolt Brecht: Die Tage der Commune (Marquis) – Regie: Manfred Wekwerth/Joachim Tenschert (Hörspiel – Litera)
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