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Artur Stegner

Artur Stegner

German politician
Artur Stegner
The basics

Quick Facts

Intro German politician
Was Politician
From Germany
Type Politics
Gender male
Birth 10 June 1907
Death 5 August 1986, Bad Reichenhall, Germany (aged 79 years)
Star sign Gemini
Politics Nazi Party, Free Democratic Party, All-German Bloc/League of Expellees and Deprived of Rights
The details (from wikipedia)

Biography

Artur Stegner (* 10. Juni 1907 in Kattowitz; † 5. August 1986 in Bad Reichenhall) war ein deutscher Politiker der FDP und später des GB/BHE.

Leben

Als Diplom-Chemiker besaß Stegner vor dem Zweiten Weltkrieg chemische Unternehmungen in Berlin und Breslau. Stegner trat am 1. Dezember 1931 der NSDAP unter der Mitgliedsnummer 738.790 bei. Ab 1945 war er am Aufbau einer Chemiefabrik in Holzminden beteiligt. Nach Kriegsende trat er 1945 der FDP bei, deren Landesvorsitzender in Niedersachsen er 1949 wurde. Von 1951 bis 1954 war er Mitglied im FDP-Bundesvorstand. Am 14. Januar 1954 verließ er nach Vorwürfen, er sei an Finanzmanipulationen beteiligt, Partei und Bundestagsfraktion. Am 7. Februar 1957 schloss sich Stegner dem GB/BHE an.

1946 zog er in den Stadtrat von Holzminden und in den Kreistag ein. Dem Deutschen Bundestag gehörte Stegner seit dessen erster Wahl 1949 bis 1957 an. 1951 wurde er auch zum Landtagsabgeordneten in Niedersachsen gewählt, legte das Mandat aber bereits am 1. Dezember 1951 nieder, um sich auf das Bundestagsmandat zu konzentrieren.

Nach Erkenntnissen des niedersächsischen Landtags hat sich Stegner nach seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit als Informant angeboten. Grund sollen finanzielle Probleme gewesen sein. Die HV A habe die Zusammenarbeit aber bald wieder beendet, weil seine Berichte wertlos gewesen seien.

Veröffentlichungen

  • (mit Paul Schnoeckel): Kampf um deutschen Lebensraum. Eine kolonialpolitische Betrachtung, Stilke, Berlin 1932.
  • Die Überwindung des Kollektivismus, Göttinger Verlagsanstalt, Göttingen 1953.

Literatur

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 366.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 05 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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http://linksfraktion-niedersachsen.linkes-cms.de/fileadmin/linksfraktion-niedersachsen/Texte/Broschueren_PDF/Broschuere_Nazis_internet.pdf
https://archive.today/20120730211206/http://www.foia.cia.gov/docs/DOC_0000689586/0000689586_0001.gif
https://tools.wmflabs.org/giftbot/deref.fcgi?url=http://www.foia.cia.gov/docs/DOC_0000689586/0000689586_0001.gif
https://d-nb.info/gnd/103515403X
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=103515403X
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=103515403X
https://viaf.org/viaf/303669712/
https://tools.wmflabs.org/persondata/p/Artur_Stegner
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