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About Arthur Weisbrodt: German politician (1909 - 1944) | Biography, Facts, Career, Life
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Arthur Weisbrodt
German politician

Arthur Weisbrodt

Arthur Weisbrodt
The basics

Quick Facts

Intro German politician
Was Politician
From Germany
Field Politics
Gender male
Birth 23 September 1909, Boxhagen-Rummelsburg, Germany
Death 6 November 1944, Brandenburg an der Havel, Germany (aged 35 years)
Star sign Libra
Politics Communist Party of Germany
The details (from wikipedia)

Biography

Arthur Kurt Paul Weisbrodt (* 23. September 1909 in Rummelsburg bei Berlin; † 6. November 1944 in Brandenburg an der Havel) war ein Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Leben

Arthur Weisbrodt entstammente einer Arbeiterfamilie und erlernte den Beruf des Optikers. Seit 1929 war er Mitglied der KPD. Nach Hitlers Machtantritt arbeitete er illegal als Kurier für die Reichsleitung der Roten Hilfe Deutschlands (RHD) und organisierte vor allem die Unterstützung von Verfolgten des NS-Regimes. Er sorgte auch für die technische Herstellung der Untergrundzeitschrift der RHD Tribunal und verteilte diese in seinem Wohnbezirk Mahlsdorf, dabei wurde er von der Gestapo verhaftet und anschließend zu einer Zuchthausstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung aus dem Zuchthaus Brandenburg 1941 fand er wieder Kontakt zur Widerstandsbewegung der KPD in Berlin, er schloss sich einer Gruppe der Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation an und leistete weiter „illegale“ antifaschistische Arbeit. Durch einen Gestapo-Spitzel wurde das Umfeld der Kontakte von Anton Saefkow Anfang Juli 1944 verraten. Daraufhin wurde auch Arthur Weisbrodt verhaftet, am 19. September 1944 zusammen mit Erwin Nöldner und Bernhard Almstadt vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 6. November 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden enthauptet.

Ehrungen

  • In Berlin wurde eine Straße im Stadtteil Berlin-Lichtenberg nach Arthur Weisbrodt benannt.
  • 1973 wurde auf dem Hof von Schloss Goseck, einer damaligen, nach ihm benannten Jugendherberge in Goseck, ein Gedenkstein für Arthur Weisbrodt errichtet, der unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 entfernt wurde.
  • An seinem Wohnhaus war bis zur Wende eine Gedenktafel angebracht. Sie befindet sich heute im Bezirksmuseum.
  • In Berlin-Mahlsdorf wurde am 7. Januar 2010 auf dem Hummelplatz in der Nähe des S-Bahnhofs Mahlsdorf ein Gedenkstein für Arthur Weisbrodt sowie für Johann Przybilla und Karl Vesper enthüllt.

Literatur

  • Luise Kraushaar et al.: Deutsche Widerstandskämpfer. Dietz-Verlag: Berlin 1970; Band 2, Seite 564f
  • Stephan Hermlin: Die erste Reihe, Verlag Neues Leben, Berlin 1951, Seite 117ff der fünften Auflage 1985
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 05 Apr 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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References
http://www.neues-deutschland.de/artikel/162530.gedenkort-fuer-drei-antifaschisten.html
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Arthur_Weisbrodt?uselang=de
http://goseck.homepage.t-online.de/gallerie/denkmal.jpg
Sections Arthur Weisbrodt

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