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Aloisia Veit
The basics

Quick Facts

From Austria-Hungary Austria Germany Italy
Gender female
Birth 18 July 1891, Pontebba, Province of Udine, Friuli-Venezia Giulia, Italy
Death 6 December 1940, Hartheim Euthanasia Centre, Upper Austria, Austria (aged 49 years)
Star sign Cancer
Residence Am Spiegelgrund clinic, Vienna, Austria; Vienna General Hospital, Vienna, Austria; Graz, Styria, Austria; Vienna, Austria; Ybbs Pflegezentrum, Ybbs an der Donau, Melk District, Austria; Hartheim Euthanasia Centre, Upper Austria, Austria; Rosenburg (Gemeinde Rosenburg-Mold), Rosenburg-Mold, Horn District, Austria
Family
Mother: Aloisia Veit senior
Father: Josef Veit
Siblings: Josef VeitViktoria VeitJosefa Veit
Relatives: Adolf HitlerJosepha SchicklgruberKonrad PracherMaria Pracher
The details (from wikipedia)

Biography

Aloisia Veit (* 18. Juli 1891 in Pontafel, Österreich-Ungarn; † 6. Dezember 1940 in Alkoven (Oberösterreich)) war eine Großcousine Adolf Hitlers und ein Opfer der NS-Krankenmorde.

Leben

Aloisia Veit entstammte der Linie Schicklgruber, ihre Urgroßmutter väterlicherseits Josepha Schicklgruber und Adolf Hitlers Großmutter väterlicherseits Maria Anna Schicklgruber waren Schwestern. Sie war als Stubenmädchen beschäftigt. Wegen „auffälligen Verhaltens“ wurde sie am 26. Januar 1932 in die Anstalt Am Steinhof in Wien eingewiesen, wo sie neun Jahre in geschlossenen Abteilungen verbrachte. Sie litt laut ihrer Patientenakte unter „schizophrener Geistesstörung, mit Ratlosigkeit und Depression, Zerfahrenheit, Sinnestäuschungen und Wahnideen“.

Am 28. November 1940 wurde sie in die Wiener städtische Heil- und Pflegeanstalt in Ybbs an der Donau abtransportiert und von dort am 6. Dezember 1940 in die NS-Tötungsanstalt Hartheim gebracht und in der dortigen Gaskammer ermordet.

Der in Salzburg lebende amerikanische Historiker Timothy W. Ryback und der Privatforscher Florian M. Beierl recherchierten in Zusammenarbeit mit dem Münchener Gerichtsmediziner Wolfgang Eisenmenger das Schicksal von Aloisia Veit seit August 2004. Sie veröffentlichten ihre Dokumentenfunde 2005.

Literatur

  • Hans-Joachim Neumann, Henrik Eberle: War Hitler krank?: ein abschließender Befund, Lübbe-Verlag, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-7857-2386-9.
  • Annette Hinz-Wessels: Aloisia Veit – Ein „Euthanasie“-Opfer aus Hitlers Familie. In: Petra Fuchs, Maike Rotzoll, Ulrich Müller, Paul Richter, Gerrit Hohendorf (Hrsg.): „Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst“. Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“, Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0146-7, S. 274ff. (nicht ausgewertet)
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 18 Sep 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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