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Alfred Thiel

Alfred Thiel

German chemist
Alfred Thiel
The basics

Quick Facts

Intro German chemist
Was Chemist Educator
From Germany
Type Academia Science
Gender male
Birth 25 May 1879, Wałbrzych, Lower Silesian Voivodeship, Poland
Death 20 June 1942 (aged 63 years)
Star sign Gemini
The details (from wikipedia)

Biography

Alfred Thiel (* 25. Mai 1879 in Waldenburg (Schlesien); † 20. Juni 1942 in Marburg) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer an der Universität Marburg

Thiel studierte Chemie in Breslau, München sowie Clausthal, promovierte 1900 in Gießen und habilitierte sich 1904 in Münster für physikalische Chemie. Sein Lehrer war Friedrich Wilhelm Küster in der gemeinsamen Zeit in Clausthal. In Münster wurde er 1907 Abteilungsvorstand und 1909 ao. Professor. 1911 wurde er ao. Professor in Marburg. 1913 wurde ein eigenes Institut für physikalische Chemie eingerichtet, 1919 wurde er zum ordentlichen Professor. 1927 war er Dekan der Philosophischen Fakultät und 1931 der Universitätsrektor. Er unterzeichnete im November 1933 das Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler. 1941 wurde er emeritiert. Sein Assistent war Ernst Baars.

Thiel erforschte u.a. das Element Indium, die Dissoziationskonstante von gelöstem Kohlenstoffdioxid und die chemischen Indikatoren.

Sein Name ist Chemikern durch das 1894 von Friedrich Wilhelm Küster erstmals aufgelegtes Buch Rechentafeln für die Chemische Analytik geläufig, das er von 1917 bis 1942 weiterführte und gegenwärtig (2015) in der 107. Auflage vorliegt.

Schriften

  • Küster/Thiel: Lehrbuch der allgemeinen, physikalischen und theoretischen Chemie, 1913
  • Logarithmische Rechentafeln für Chemiker, 1911 u.ö., später Rechentafeln für die chemische Analytik
  • Taschenbuch für die Lebensmittelchemie: Hilfstab. f. d. Arbeiten d. Chemikers, Lebensmittelchemikers, Gärungschemikers, Fettchemikers, Wasserchemikers u. verwandter Berufe, Berlin 1938

Literatur

  • Christoph Meinel: Die Chemie an der Universität Marburg seit Beginn des 19. Jahrhunderts: Ein Beitrag zu ihrer Entwicklung als Hochschulfach. In: Academia Marburgensis, hrsg. von der Philipps-Universität Marburg, Bd 3. Marburg: Elwert, 1978, Volltext (PDF; 101 MB) ISBN 3 7708 06 15 8
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