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Alfons Haseneder

Alfons Haseneder

Deutscher Organist, Chorleiter, Maler, Museumsgründer und Heimatpfleger
Alfons Haseneder
The basics

Quick Facts

Intro Deutscher Organist, Chorleiter, Maler, Museumsgründer und Heimatpfleger
Was Painter
From Germany
Type Arts
Gender male
Birth 2 August 1911, Treffelstein
Death 22 June 1983 (aged 71 years)
The details

Biography

Alfons Haseneder (* 2. August 1911 in Treffelstein; † 22. Juni 1983 in Nabburg) war ein deutscher Organist, Chorleiter, Maler, Museumsgründer und Heimatpfleger. Hauptberuflich war er Lehrer, Schulleiter und einige Jahre Vorsitzender des Kreisverbands Nabburg des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands.

Wirken

Alfons Haseneder war das dritte Kind des Treffelsteiner Lehrers Julius (* 1877) und dessen Frau Franziska „Fanny“ Haseneder. Nach Studium und seiner Referendarzeit in Amberg wurde er 1937 Lehrer in Lengenfeld.

Nach Kriegsteilnahme geriet er in Kriegsgefangenschaft. Danach war er zunächst wieder als Lehrer in Stulln und in Schwarzenfeld tätig. 1953 wurde er Schulleiter im Nabburger Stadtteil Diendorf, wo er auch im Gemeinderat aktiv war. Nebenbei widmete er sich Kunst, Musik und der geschichtlichen Aufarbeitung der oberpfälzerischen Bauern- und Dorfkultur. 1959 wurde er zum Kreisheimatpfleger bestellt.

Bauernmuseum „Edelmannshof“ in Nabburg-Perschen

Für seine gesammelten bäuerlichen und ländlichen Kulturgegenstände gründete er im Nabburger Stadtteil Perschen das Oberpfälzer Bauernmuseum, ein Bauernhofmuseum das zu diesem Zeitpunkt und in seiner Anlage einmalig in Deutschland war. Am 18. Januar 1961 gründete er hierzu im Hotel „Post“ einen Museumsverein mit dem Ziel, wenigstens das Haupthaus des Perschener Edelmannshofes zu erhalten. Dieser wurde 1161 erstmals als Pfarrhof erwähnt und 1605 von Leonhard Hilprant ausgebaut. 1957 verließ der letzte dort ansässige Bauer Michael Hösl den Hof.

Am 15. Oktober 1976 bekam der Bezirk Oberpfalz den Museumshof unentgeltlich übertragen, dieser sollte um ein Freilandgelände erweitert werden, das dann aber aus Platzgründen in Neusath seine Heimat fand, weshalb das Museum samt Freilandanlage den heutigen Namen Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen trägt. Haseneder war noch bis zum Januar 1977 Leiter des Museums.

Alfons Haseneder wurde auf dem Perschener Friedhof beigesetzt. Seine künstlerischen Arbeiten waren 2004 anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Museums dort im Rahmen der Ausstellung Alfons Haseneder: Malereien des Museumsgründers ausgestellt.

Ehrungen

  • 1976: Nordgau-Kulturpreis der Stadt Amberg in der Kategorie „Heimatpflege“
  • Bundesverdienstkreuz am Bande
  • Auszeichnung „für vorbildliche Heimatpflege“
  • Namensgeber des Alfons-Haseneder-Wegs in Nabburg

Literatur

  • Klaus Federl: Alfons Haseneder zum 70. Geburtstag. Unteraich 1981.
  • Fritz Winter: Alfons Haseneder zum Gedenken. In: Die Oberpfalz, Nr. 83, S. 212.
  • Hans Babl: In memoriam: Alfons Haseneder zum 90. Geburtstag; Alfons Haseneder und das Bauernmuseum. In: Mitteilungen des Vereins Oberpfälzisches Bauernmuseum. Nabburg 2002, S. 3–8.
  • Armin Schärtl: Alfons Haseneder, Museumsgründer und Maler. In: Vereinsmitteilungsblatt Nr. 35, Oberpfälzisches Bauernmuseum Neusath-Perschen e. V., Neusath 2005, S. 30–33.
  • Anton Schlicksbier: BLLV-Mitglieder im Dienst der Heimat: Alfons Haseneder war Lehrer, BLLV-Mitglied, Heimatpfleger und Maler. In: Oberpfälzer Schule, Regensburg 2011, S. 8–9.
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