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Albert Fischer

Albert Fischer German restorer and painter

German restorer and painter
Albert Fischer
The basics

Quick Facts

Intro German restorer and painter
A.K.A. Fise
Was Restorer Painter
From Germany
Type Arts
Gender male
Birth 13 October 1940, Munich, Upper Bavaria, Bavaria, Germany
Death 26 November 2003 (aged 63 years)
The details

Biography

Albert Fischer (* 13. Oktober 1940 in München; † 26. November 2003 in Herrsching am Ammersee) war ein gehörloser deutscher Kunstmaler und Restaurator. Sein Künstlername lautete Fise.

Leben

Der 2003 verstorbene Maler Albert Fischer, in der Kunstwelt bekannt als Fise, lebte mit seiner Frau Heidi und Sohn Oliver im beschaulichen Ort Buch am Ammersee. Dort erfuhr er Inspiration sowie die nötige Ruhe für seine Arbeit. In seinem Atelier widmete er sich unermüdlich seinem Werk und entwickelte seine eigene Form der Malerei – die „Fise-ART“.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt darüber:

„Auf intensiv farbigem Bildgrund verbindet der Maler fein strukturierte Linienmuster. So hat er auch hier wieder eine Ausdrucksmöglichkeit für sein Thema gefunden: Zu zeigen, dass einander Fremdes sich nicht fremd bleiben muss, wenn sich beide Seiten mit offenen Augen und offenem Herzen um Verstehen bemühen.“ Süddeutsche Zeitung, 1. Februar 1999

1940 in München geboren und im ersten Lebensjahr ertaubt, besuchte er die Landestaubstummenanstalt München, die während seiner Schulzeit in Tegernsee sich befand. Nach der Schulentlassung studierte er von 1956 bis 1959 Kunst bei Blocherer in München. Nach mehreren Volontariaten in München und Bonn machte er sich als Gemälderestaurator selbstständig. Von 1958 an war er Mitglied der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck. Es folgten vielbeachtete Einzel- und Gruppenausstellungen deutschlandweit.

Fise war aber auch ein großer Verfechter der Selbstbestimmung tauber Leute. Er verfasste unzählige Artikel für diverse Zeitungen und war ein gern gesehener, aber auch wegen seiner strikten Haltung gefürchteter, Gast bei Podiumsdiskussionen und TV – Debatten.

Über all diesen Aktivitäten stand für ihn aber immer die Malerei. Dank ihrer Hilfe konnte er ausdrücken, was ihn bewegte. „…ich gebe jedem Farbton alles was ich habe und vor allem, was ich genau will. Der Zufall spielt nicht mit mir, vielmehr spielt meine Phantasie mit ihm.“

Für seine künstlerische und politische Arbeit erhielt er mehrere Preise, darunter den Preis „Gehörlosenkultur 2001“.

Im November 2003 verstarb Fise plötzlich und unerwartet an einer schweren Krankheit. Er erfuhr posthum viele Ehrungen und Auszeichnungen u. a. den Kulturpreis des Deutschen Gehörlosenbundes 2008.

Der Bayerische Rundfunk strahlte 2004 einen Nachruf aus, welcher in den darauf folgenden Jahren deutschlandweit in allen dritten Programmen wiederholt wurde. Für das Jahr 2012 sind zwei weitere Sendungen in Produktion und seine Werke werden auf mehreren Ausstellungen und den Kulturtagen der Gehörlosen zu sehen sein.

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