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Ain Rannaleet

Ain Rannaleet Estnischer Schriftsteller

Estnischer Schriftsteller
Ain Rannaleet
The basics

Quick Facts

Intro Estnischer Schriftsteller
Was Writer Poet
From Estonia
Type Literature
Gender male
Birth 25 May 1904
Death 11 November 1937 (aged 33 years)
Star sign GeminiGemini
The details

Biography

Ain Rannaleet (bürgerlicher Name Rudolf Laurent, * 12. Mai/ 25. Mai 1904 in Simitizy, estn. Simititsa, russ. Зимитицы, Gouvernement Sankt Petersburg; † 11. November 1937 in Leningrad) war ein estnischer Schriftsteller.

Leben

Ain Rannaleet wurde in Simitizy geboren, das an der Bahnstrecke von Narva nach Sankt Petersburg liegt und wo es seit 1884 eine estnische Siedlung gab, die unter anderem von seinen Großeltern aufgebaut wurde. Rannaleet durchlief im selben Ort die Volksschule und übersiedelte 1920 nach Petrograd, wo er am Landwirtschaftstechnikum und 1926–1931 am Herzen-Institut studierte. Parallel dazu war er ab 1930 in verschiedenen Funktionen als Lehrkraft tätig. 1937 fiel er jedoch den Stalinschen Säuberungen zum Opfer und wurde am 28. August des Jahres inhaftiert. Gut zehn Wochen später wurde er in Leningrad exekutiert.

Werk

Seine ersten Gedichte veröffentlichte Rannaleet in sowjetestnischen Publikationen, die ab 1920 in Sowjetrussland erschienen. Diese Lyrik spiegelte den revolutionären Kampf der Zeit wider, zumal Rannaleet auch einer der Gründer der estnischen Sektion der proletarischen Schriftstellervereinigung von Leningrad war. Gleichzeitig stehen aber auch Natur- und Heimatlyrik im Vordergrund und ein geradezu „romantisches Lebensgefühl, er begreift den Konflikt zwischen der alten Dorfgemeinschaft und der städtischen Kultur.“

Ain Rannaleet verfasste auch ein Schauspiel und Kurzprosa. Seine Wirkung blieb nicht auf die russlandestnischen Kreis beschränkt, er wurde in bescheidenem Ausmaße auch im Estland der Zwischenkriegszeit rezipiert und korrespondierte beispielsweise mit Valter Kaaver und Nigol Andresen. Rudolf Sirge besuchte Rannaleet 1929 während seiner Reise in die Sowjetunion.

Bibliografie

  • Veli ('Der Bruder'). Leningrad: Külvaja 1927. 67 S.
  • Õhtused külad ('Abendliche Dörfer'). Leningrad: Külvaja 1928. 48 S.
  • Luuletused ('Gedichte'). Koost. ja järeslsõna kirjutanud Ants Salum. s. l.: Kentaur 2006. 192 S.

Literatur zum Autor

  • Eduard Erits: Ain Rannaleet, in: Looming 6/1967, S. 926–939.
  • Ants Salum: Lisajooni Ain Rannaleedi eluloole, in: Keel ja Kirjandus 7/1973, S. 389–396; 8/1973, S. 462–469.
  • Oskar Kuningas: Ain Rannaleet. 80 aastat sünnist, in: Sirp ja Vasar 1.VI.1984.
  • Ants Salum: Dogmavabalt Ain Rannaleedist, in: Keel ja Kirjandus 5/2004, S. 369–380.
  • Uno Schultz: Millal suri Ain Rannaleet?, in: Keel ja Kirjandus 3/2015, S. 197.
The contents of this page are sourced from Wikipedia article on 24 Jun 2020. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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http://kjk.eki.ee/ee/issues/2015/3/616
https://d-nb.info/gnd/1115742515
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/SET=1/TTL=1/CMD?retrace=0&trm_old=&ACT=SRCHA&IKT=2999&SRT=RLV&TRM=1115742515
https://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1115742515
https://lccn.loc.gov/n80117038
https://viaf.org/viaf/43143773/
https://tools.wmflabs.org/persondata/p/Ain_Rannaleet
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