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Adolf Hofrichter

Adolf Hofrichter

Adolf Hofrichter
The basics

Quick Facts

From Austria Czech Republic
Gender male
Birth 20 January 1880, Rychnov nad Kněžnou, Rychnov nad Kněžnou District, Hradec Králové Region, Czech Republic
Death 29 December 1945, Vienna, Austria (aged 65 years)
Star sign Aquarius
The details (from wikipedia)

Biography

Adolf Hofrichter (* 20. Januar 1880 in Reichenau (Böhmen); † 29. Dezember 1945 als Adolf Richter in Wien) war ein k.u.k Oberleutnant des Infanterie-Regiments Nr. 14, der in einem Militärstrafgerichtsverfahren wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt wurde und anschließend in der Militärstrafanstalt Möllersdorf inhaftiert war. Er wurde im September 1919 begnadigt. Sein Grab liegt im Wiener Zentralfriedhof in der Gruppe 23F.

Die Affaire Hofrichter

Hofrichter war ein besonders ehrgeiziger Offizier, der sich eine Laufbahn im Generalstab versprach. Doch im Generalstab waren zu wenige Stellen frei. Also sandte er unter dem Pseudonym Charles Francis Werbebriefe an vorgesetzte Offiziere, in denen er die mit Zyankali versetzten Pillen als Mittel zur Steigerung der Manneskraft anpries. Hauptmann Richard Mader schluckte zwei Pillen vor einem "Stelldichein" und verstarb kurz darauf. Bei Bekanntwerden des Falles meldeten sich zehn weitere Offiziere, die ähnliche Post erhalten hatten.

Ab dem 26. November 1909 befand sich Hofrichter in Haft, unter dem Verdacht, an zwölf Generalstabsoffiziere als Aphrodisiakum getarnte Zyankalikapseln versandt zu haben. Fünf der Offiziere hätten sterben müssen, um dem in der Beförderungsrangliste unter ihnen stehenden Hofrichter den Aufstieg in den Generalstab doch noch zu ermöglichen. Generalstabshauptmann Richard Mader war als einziger der Offiziere am 17. November 1909 an dem postalisch zugestellten Gift verstorben. Da sich die Beschuldigungen gegen Hofrichter bis zu seinem späten Geständnis Ende April 1910 ausschließlich auf Indizien stützten, wurde der Fall in den zeitgenössischen Zeitungen sehr kontrovers diskutiert. Am 26. Juni 1910 wurde er schließlich zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die Hofrichter-Affaire bildete die Grundlage für einen Roman von Maria Fagyas, der 1983 verfilmt wurde. Unter dem Titel "Verurteilt 1910" wurde der Fall Hofrichter auch für das Fernsehen verfilmt.

Literatur

  • Fahey, John E.: The Secret Poison Plot. Adolf Hofrichter and the Austro-Hungarian General Staff. In: Journal on European History of Law, London: STS Science Centre, Vol. 2/2011, No. 1, pp. 66 - 71, ISSN 2042-6402.
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