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Karl Georg Riedesel zu Eisenbach
German jurist

Karl Georg Riedesel zu Eisenbach

The basics

Quick Facts

Intro
German jurist
Places
Work field
Gender
Male
Place of birth
Wetzlar, Lahn-Dill-Kreis, Giessen Government Region, Germany
Place of death
Stuttgart, Stuttgart Government Region, Baden-Württemberg, Germany
Age
72 years
The details (from wikipedia)

Biography

Carl Georg Riedesel zu Eisenbach (auch Karl) (* 21. November 1746 in Wetzlar; † 28. Januar 1819 in Stuttgart) – aus dem Eisenbacher Zweig der Freiherren Riedesel – war Parlamentspräsident und Erbmarschall der hessischen Landgrafen.

Familie

Carl Georg war ein Sohn des Reichskammergerichtsassessors Johann Wilhelm Riedesel zu Eisenbach (1705–1782) und dessen erster Frau Sophie Hedwig von Borcke (1705–1769). Er hatte vier Brüder: Wilhelm Hermann (1735–1764), Friedrich Adolf (1738–1800), Ludwig Volprecht (1740–1758) und Johann Conrad (1742–1812), der sein Vorgänger im Amt des hessischen Erbmarschalls werden sollte.

1778 heiratete er Caroline Luise Freiin von Seckendorf-Aberdar (1751–1805). Aus der Ehe gingen der Sohn Friedrich Franz August (1782–1853) und elf weitere Kinder hervor.

Leben

Carl Georg Riedesel studierte wie sein Vater Rechtswissenschaften und trat nach dem Studium in württembergische Dienste. Er war Regierungsassessor in Stuttgart und dann Hofgerichtsassessor in Tübingen. Ab dem 1. Oktober 1778 war er Assessor am Reichskammergericht. Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806 endete auch das Reichskammergericht, und Riedesel kehrte zurück in württembergische Dienste, wo er den Titel eines Geheimrates erhielt.

Nach dem Tod seines Bruders Johann Conrad im Jahr 1812 gingen Amt und Titel des hessischen Erbmarschalls und die Aufgaben des Familienoberhauptes auf ihn über. Die Herrschaft Riedesel war 1806 mit der Rheinbundakte mediatisiert worden. Carl Georg Riedesel zu Eisenbach war damit nun Standesherr.

Kurfürst Wilhelm I. von Hessen-Kassel berief mit Patent vom 27. Dezember 1814 auf den 1. März 1815 einen kurhessischen Landtag ein. Diesem stand Carl Georg Riedesel als Erbmarschall vor. Er nahm das Mandat vom 1. März 1815 bis zum 2. Juli 1815 persönlich war. Vom 15. Februar 1816 bis zum 10. Mai 1816 ließ er sich durch Friedrich Wilhelm von Heywolff vertreten. Der Landtag weigerte sich, dem Kurfürsten in finanziellen Fragen entgegenzukommen, und wurde zunächst vertagt und dann mit Reskript vom 2. Mai 1816 aufgelöst.

Literatur

  • Karl Siegmar von Galéra: Die Riedesel zu Eisenbach. Vom Reich zum Rheinbund 1713–1806. 1961, S. 191 (Stammbaum), S. 438–439
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 310.
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