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Germany
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Heinrich Grafenhorst
German priest

Heinrich Grafenhorst

The basics

Quick Facts

Intro
German priest
Places
Work field
Gender
Male
Religion(s):
Place of birth
Germany
Place of death
Vechta, Germany
Age
64 years
The details (from wikipedia)

Biography

Heinrich Grafenhorst (* 2. März 1906 in Kneheim; † 12. Juli 1970 in Vechta) war ein deutscher katholischer Priester und Bischöflich Münsterscher Offizial in Vechta.

Leben

Grafenhorst wuchs als Bauernsohn an verschiedenen Orten auf. Nach dem Abitur am Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium studierte er an den Universitäten in Münster und Innsbruck katholische Theologie und Philosophie. Er erhielt 1930 die Priesterweihe und war Vikar in Steinfeld, ab 1931 in Oldenburg. Ab 1938 war er Kaplan in Essen (Oldenburg) und 1940 Kaplan und Marine-Standortpfarrer in Wangerooge, später Gefängnisseelsorger in Oldenburg. Ab 1942 übernahm er verschiedene Seelsorgestellen in Wilhelmshaven.

Nach Kriegsende wurde er 1947 Pfarrer in Oldenburg. Bischof Michael Keller übertrug ihm 1948 das Offizialat für den oldenburgischen Teil der Diözese Münster. 1949 wurde er nichtresidierender Domkapitular in Münster.

Grafenhorst engagierte sich mit zahlreichen Neugründungen von Pfarreien, Kirchen und kirchlichen Einrichtungen für die Ausbreitung seines Bekenntnisses in Niedersachsen, auch durch die Integration katholischer Vertriebener aus den deutschen Ostgebieten.

1954 wurde er von Kardinal-Großmeister Nicola Kardinal Canali zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 8. Dezember 1954 im Kölner Dom durch Lorenz Jaeger, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Er war zuletzt Komtur des Ordens.

Ehrungen und Auszeichnungen

  • Ernennung zum Päpstlichen Hausprälaten durch Papst Pius XII. (1951)
  • Ritterschlag im Ritter vom Heiligen Grab (1954)
  • Ernennung zum Apostolischen Protonotar durch Papst Paul VI. (1966)
  • Verleihung des Großen Niedersächsischen Verdienstkreuzes

Quellen

  • Willi Baumann, Michael Hirschfeld: Christenkreuz oder Hakenkreuz: zum Verhältnis von katholischer Kirche und Nationalsozialismus im Land Oldenburg, Plaggenborg 1999
  • Maria Theresia Haschke: Die katholische Kirche in Wilhelmshaven/Rüstringen während der NS-Zeit 1933–1945, Lüers 2003

Literatur

  • Michael Hirschfeld: Heinrich Grafenhorst. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 22, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-133-2, Sp. 456–460.
VorgängerAmtNachfolger
Johannes Pohlschneider
Bischöflich Münsterscher Offizial im Offizialatsbezirk Oldenburg
1948–1970
Max Georg Freiherr von Twickel
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